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Covenant - We Are Danish Dynamite...

Covenant gelten seit je her als die Vorreiter der düsteren Elektro-Pop-Welle, die mittlerweile auch in den Charts schon erstaunliche Erfolge feiern konnte, man sei nur an Assemblage 23 oder VNV Nation erinnert. Bands, die seit Jahren die ersten Positionen in den Alternative Charts einnehmen, und auch in den gesamten Charts schon mal die 10er-oder 20er-Ränge erklimmen konnten.

Umso größer war die Vorfreude, Covenant auch mal in einer Live-Performance zu sehen. Zwar regierte zunächst die Verwunderung über die etwas kleine Location des ColumbiaFritz, denn vom Andrang her hätte man ohne Probleme wohl auch die benachbarte, doppelt so große Columbiahalle füllen können. Im Nachhinein allerdings würde sich herausstellen, daß die Wahl der Location perfekt getroffen wurde.

Als Nächstes faszinierte schon einmal das Benehmen der Fans am Einlaß. Als erfahrener Rock/Metal/Elektronik- Konzertgänger erwartete man die übliche Schiebereien, die bei solchen Konzerten an der Regel sind. Nichts dergleichen, die Damen und Herren Fans stellten sich gesittet(!) in Zweierreihen(!!) hintereinander in die Schlange, die bald die halbe Länge des Columbiadamms erreichte. Umso besser.... Aufgrund des gesitteten Einlaßbenehmens verzögerte sich die ganze Angelegenheit etwas, so daß beim Betreten der Halle die letzten Töne der ersten Vorband Dupont bereits verhallt waren. Die Halle war bereits zum Bersten gefüllt, und das Publikum allerbester Stimmung.

Als Seabound dann versuchten, das Publikum für Covenant anzuwärmen, gelang ihnen das nur bedingt, da alle eh schon heiß waren und Seabound mit ihrem relativ uneigenständigen Sound, der stellenweise sehr an eine Light- Version von VNV Nation erinnerte, niemanden wirklich von den Sitzen riss. Höflicher Applaus, hier und da vereinzelte, aber nicht erhörte Zugabe-Rufe, das wars, und das war auch im Sinne des Großteils der Anwesenden.

 

Als um 22.30Uhr dann Covenant die Bühne enterten und mit "Monochrome", dem Opener ihres aktuellen Über-Albums "Northern Light" loslegten, gab es kein Halten mehr. Bis in die letzte Reihe des ColumbiaFritz ging das Gejohle, und man meinte, die Stimmung könnte nicht mehr besser werden. Weit gefehlt, denn es reihte sich ein Klassiker an den anderen, Covenant waren in absoluter Höchstform. Sänger Eskil Simonsson wirkt wie eine Reinkarnation des jungen Peter O'Toole, majestätisch, mit wenigen Handbewegungen hat er das Publikum im Griff. Stellenweise vermittelt er eine Ausstrahlung durch die er wirkt wie ein Entertainer vom Weltruf eines Tom Jones.
Gleichzeitig haben Covenant eine unglaubliche Gabe, pathetisch-melancholische Tracks wie die Überhämmer "We Stand Alone" oder "Call The Ships To Port" mit einer schuljungenähnlichen Freude und Begeisterung darzubieten, daß man gar nicht anders kann, als ihnen zu Füßen zu liegen. Genau dieses Kontrastprogramm zwischen Pathos, rhythmischen Beats und unglaublichem Spaß an der Freude macht den Reiz von Covenant aus, und das Publikum honorierte diese Glanzleistung mit frenetischem Jubel und riesiger Partystimmung. Selten war das ja eher schwierige Berliner Publikum so losgelassen wie an diesem Abend.

Im nachhinein kommen einem Betrachter, der auch Musik der härteren Gangart (E-Gitarren!!!) schätzt, zwar Überlegungen in den Kopf, wieviel des Sounds wohl aus den vorprogrammierten Computern kam, und wieviel wohl tatsächlich Live-Performance war, aber das war an diesem Abend vollkommen egal. Die Show war einfach perfekt, viel Bewegung auf der Bühne und im Publikum, was will man mehr. Nach dem zweimaligen Wiederbetreten der Bühne zwecks Zugaben, unter anderem "Der Leiermann", dessen deutscher Text aus Franz Schubert's "Winterreise" (passt ja irgendwie...) stammt, und das grandiose, technoide "One World,One Sky", welches Publikum und Band nochmals zu Höchstleistungen trieb (man stelle sich vor aus einer 600 Mann umfassenden, vor Spaß johlenden Menge die Textzeile "we live..then we Die!" zu hören...seltsam,seltsam), schien der Spaß ein Ende zu haben. Das Publikum allerdings sah das nicht so, und so mussten Covenant wohl oder übel noch einmal raus, um als krönenden Abschluß von mehr als zwei Stunden Spaß, Melancholie und Rhythmus eine harte, stampfende 15-Minuten-Version von "Figurehead" zu präsentieren, sozusagen das Sahnehäubchen auf ein perfektes Konzert.

Bei all der fanatischen Begeisterung über ein unglaublich gutes Konzert gibt es allerdings auch einen, wenn auch kleinen Kritikpunkt.....beim nächstem mal geht die Rhythmusmaschine sicher noch ein bißchen LAUTER...!


 

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