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Amon Amarth – Sänger Johan Hegg analysiert die neuen Songs…

Aus Schweden kommen die besten Wikinger, zumindest aus musikalischer Hinsicht. Da wären zum einen Bathory, die mit ihren Schlachthymnen und Erzählungen über Drachenboote seit gut 20 Jahren für Furore sorgen. Da gibt es Thyrfing, die spätestens seit dem 2000er Album „Urkraft“ zur Speerspitze der Viking Metal-Szene gehören und es gibt Amon Amarth, welche die zweite Welle der schwedischen Death Metal-Bewegung an den Tag gespült hat.

Während ihre Kollegen von In Flames oder Dark Tranquility schnell auf die Erfolgsspur kamen, wohl auch ob der extrem melodischen Ausrichtung, gingen Amon Amarth weniger Melodieorientiert, dafür aber wesentlich mächtiger und brachialer zu Werke. Textlich orientierte sich der Fünfer aus Tumba, einem kleinen Vorort von Stockholm, an der nordischen Mythologie und der Vergangenheit ihrer Vorfahren. So verwundert es nicht, dass der Stil der 1992 aus der Taufe gehobenen Combo seither als Viking Death Metal charakterisiert wird. Aber wohlgemerkt: Das Viking bezieht sich nicht auf die Verwendung von Keyboards, die sucht man in den Klangwalzen von Amon Amarth vergeblich!
Dieses Jahr waren die Jungens mächtig beschäftigt, stand doch der Studiotermin für den superben vierten Schlachthammer „Versus The World“ auf dem Programm, vorher wurde noch auf dem Wacken Open Air ein Hauch von der guten, alten Zeit versprüht, nachdem das Album im Kasten war, galt es, das Summer Breeze zu durchrütteln. In diese Zeit fiel auch das zehnjährige Bandjubiläum und rückblickend dürfte der derzeitige Status der Mannen um Sänger Johan Hegg, der herrlich tief herumröhrt, sehr befriedigend wirken, gab es doch etliche Rückschläge in der Vergangenheit. Wurde zu Beginn der Karriere die Band als rechtsextrem eingestuft, da sie sich „verbotener Weise“ mit den bereits erwähnten Wikingerthemen beschäftigt, konnte dies noch richtig gestellt werden, schadete dennoch aber nachhaltig dem Ruf der Band. Auch ein Einbruch in den Proberaum warf Amon Amarth zurück, dennoch ließ sich die sympathische Combo nicht entmutigen und erklimmt Stück für Stück ihres Weges. Vorläufiges Highlight ist das besagte „Versus The World“, auf dem laut Johan Hegg die „melodischen Stücke noch melodischer, die härteren Stücke noch härter geworden sind!“. Das prüften wir nach, hier die Analyse der neuen Hymnen in seinen eigenen Worten...

 


“Death In Fire”
“Dieser Song ist wahrscheinlich mit dem Titeltrack und”Down The Slopes Of Death”, der aggressivste und kraftvollste Song des gesamten Albums. Schweres, donnerndes Riffing mit gelungenen Melodien und Harmonien, das eine Wildheit und Aggression auslöst, die Dich einfach nur treibt. Lyrisch geht es in diesem Song über das Ende der Welt, wo jeder sein Ende im Feuer findet.“
“For The Stabwounds In Our Backs”
“Dieser Song startet sehr beruhigend, nur um in ein stürmisches Inferno von kraftvollen Riffs und Melodien umzuschlagen. Der Text basiert auf einem Teil der Legende von Ragnarök – dem Ende der Welt in der nordischen Mythologie – wo die Toten aus ihren Gräbern auferstehen werden und geführt von Loke die Asa-Götter in der finalen Schlacht angreifen.”

“Where Silent Gods Stand Guard”
“Neben ”Across The Rainbow Bridge”, der vielleicht meiste ”Non-Amon Amarth”-Song auf dem Album. Aber trotzdem ist er sehr Amon Amarth. Es ist ein eher ruhiger Song. Langsame Drums, fast balladenhaft in einem verdrehten Tag. Für diesen Song wollte ich Lyrics schreiben, die das totale Gegenteil des Stückes sind. Die Story dreht sich um einen total kranken Mann, der glaubt, dass alle Menschen, die er tötet, seine Sklaven nach seinem Ableben wären, wenn deren Augen isst, deren Blut trinkt und die Schädel den Göttern opfert. Dieser Ritus findet in seinem eigenen „Tempel“ statt, wo er auch Statuen der Götter hat. Das ist der Platz ”Where Silent Gods Stand Guard”.”

“Versus The World”
“Dieser Song ist pure Aggression. Er startet etwas ruhiger, nur um in einer donnernden Soundwand zu explodieren. Die Lyrics drehen sich um unsere Bandgeschichte in kurzen Teilen, wo wir starteten bis hin zu der Gegenwart. Alles ist in Metaphern geschrieben, aber einfach zu erkennen und zwischen den Zeilen zu lesen.“
“Across The Rainbow Bridge”
“Vor einem Jahr klang der Song so, als wäre er niemals für ein erstes Probedemo-Tape gemacht, doch wir leben in einer sich verändernden Welt und Amon Amarth kann sich ebenfalls ein bisschen ändern. Das ist der melodiöseste Track des gesamten Albums, mit melancholischen sowie traurigen Harmonien und Melodien. Die Story erzählt von einem Mann, der ein langes und erfülltes Leben hatte. Er war in vielen Schlachten und all seine Freunde wurden nach Walhalla gerufen, bis auf ihn. Nun fühlt er sich alt und er will in Ehre sterben, nicht als ein alter, kranker Mann. So wandert er ”Across the Rainbow Bridge”, die nach Walhalla führt.“

“Down The Slopes Of Death”
“Das ist die Mutter von allen Panzern in Fahrt. Ein sehr schwerer und brutaler Song, der vor keinem hält. Dieser Song bringt uns zurück zum Hauptkonzept des Albums - Ragnarök. Das ist die Story, wie Odin in die letzte Schlacht auszieht, wo sein Schicksal - Fenris – bereits wartet.“

“Thousand Years Of Oppression”
“Das ist der epischste Song des gesamten Albums. Das Stück baut sich vom Beginn zu einer starken Unterstützung des lyrischen Themas auf, das die religiöse Unterdrückung der Menschen generell, und die christliche Unterdrückung des skandinavischen Geistes speziell, aufgreift. Meine Schwester schrieb diesen Text und er ist mein Favorit des Albums. Vielleicht durch die Art und Weise, wie der Text und die Musik zusammen arbeiten.“
“Bloodshed”
“Das ist ein Song von blanker Brutalität. Die Lyrics sind erneut aus der Legende von Ragnarök, aber aus einer anderen Perspektive geschrieben. Es ist die Geschichte von zwei Brüdern, die miteinander kämpfen und sich eventuell töten. ”Brothers shall be each others bane” heißt es in ”Völuspa” – die Legende, die Ragnarök vorhersagt.”

“… And Soon The World Will Cease To Be”
“Musikalisch nimmt uns dieser Track zurück zu den eher melancholischen und melodischen Themen. Ein sehr emotionaler Song, musikalisch wie textlich. Ich muss nicht den Text erläutern, dass kannst Du aus dem Titel erkennen.“ schließt der sympathische Sänger seine Ausführungen. Und in dieser Form, musikalisch wie textlich, ist das Ragnarök für Amon Amarth noch lange nicht nahe. Vorher geht’s noch steil voran!


 

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Ingo
© 11/2002 whiskey-soda.de
 


Kurzinfos: Amon Amarth

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