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Cradle Of Filth - Mit Nymphetaminen ab nach Hawaii

Der britischen, schillernden Black Metal-Institution Cradle Of Filth ist nichts zu bizarr. Seit Beginn ihrer Karriere polarisieren sie die Massen, ihr kurzer Flirt mit dem Majorlabel Sony und dem Meilenstein in Sachen pompösen Black Metal namens "Damnation And A Day", der sich nahe an der Perfektion als Symbiose aus Orchester-Wucht und dem typisch-giftigen Sound der Engländer verstand, ließ sie bei den Puristen nicht weniger unbeliebt werden. Nun bei Roadrunner geht die Wiege des Schmutzes einen Schritt zurück und nimmt drei auf dem Weg nach vorn. Bassist Dave Pybus erklärt uns, wie das geht.

"Als erstes denke ich mit Freude an das neue Album. Wenn Du für fünf Monate im Studio bist, kannst Du den Tag nicht vergessen, wenn die Leute das erste mal das Ergebnis hören, Dir eine Reaktion auf das neue Material geben, ob gut oder schlecht. Ok, wir geben nicht viel auf die Meinung anderer Leute, aber wenn sie sagen: "Oh, ein tolles Album!" sagen wir: "Das war zwar nicht die Intention, aber gut das zu wissen!". Aber in erster Linie sind wir froh, nun das Album beendet zu haben, denn es war eine lange Zeit, die wir dafür benötigten!" blickt der Bassist zurück. Wir erinnern uns: Sänger Dani verlor seine Stimme mitten in den Aufnahmen, eine Ungeziefer-Plage überfiel die Band und allerlei andere zeitraubende Probleme zehrten an den Nerven. "Das war ja nicht geplant... Es ist schwierig, das alles zu erklären. Es nahm alles zuviel Zeit in Anspruch!" erinnert sich Dave ungern. "Es war eine intensive Phase während und nach "Damnation". Wir waren lange im Studio und auf Tour, kamen nach Hause und begannen sofort mit dem Schreiben neuer Songs. Das kam ganz ungezwungen und ging extrem schnell. Positive Motivation nennt man so was wohl..." denkt der Bassist.

Mit "Nymphetamine" überraschen die umstrittenen Engländer, da sie nach gut einem Jahr mit einem Album aufwarten, mit dem sie einen Schritt in die Vergangenheit ihres Sounds zurück bestreiten, die Orchesterparts reduzieren, wieder mehr das Keyboard zur Geltung kommen lassen und speziell an der Gitarrenfront über den Tellerrand blicken. Thrashige Riffs, traditionelle Leads als auch Gothic Rock-lastiges Ambiente lassen sich ausmachen, was dazu führt, dass die Band anno 2004 frischer, fieser, abwechslungsreicher und noch bizarrer klingt. Amüsante Beschreibungen zum Bandsound lassen sich auf der Homepage finden, wo Tracks wie "Coffin Fodder" als Iron Maiden auf Crack beschrieben werden. "Wir haben natürlich wieder Orchesterparts auf dem Album, aber die Stücke sind nicht mehr so bombastisch wie auf dem letzten Album. Meine Ambitionen für das Album? Uhhh... Ich würde mal sagen, zehn Millionen Stück verkaufen und ab nach Hawaii zum Urlaub!" lacht der Viersaiter. "Ist das die richtige Antwort? Wir werden vielleicht mit dem Album im Dezember mit Type O Negative auf Tour gehen. Und wenn wir mit dem Album in Europa, Amerika, Südamerika und Japan begeistern, vielleicht wird der Traum von Hawaii wahr? Man kann damit Scherze machen, wir werden niemals zehn Millionen Alben verkaufen, wenn wir 50.000 verkaufen, ist das gut und wir haben einen Job!" grinst Dave. Aber vielleicht wird das mit den zehn Millionen doch möglich, wenn Black Metal zur anerkannten Religion wird. "Denkst Du wirklich so? Wir haben die Black Metal-Regeln nicht wirklich verstanden. Welche Regeln sollen wir verfolgen? Kirchen niederbrennen, Leute umbringen, die man nicht mag und Scheiß-Alben aufnehmen? Wenn das die Regeln sind, können wir das ganz leicht machen..." kringelt sich Dave vor Lachen. Kleiner Seitenhieb auf die "echte" schwarzmetallische Konkurrenz, oder?

Cradle Of Filth - Mit Nymphetaminen ab nach Hawaii Seiten 1 2

 

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Ingo
© 09/2004 whiskey-soda.de
 


Kurzinfos: Cradle Of Filth

Homepage:
- Cradle Of Filth
- Cradle Of Filth - MySpace-Seite

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