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Blind Guardian - Sie treten den Beweis erneut an...

...dass es immer noch höher geht! Längst sind sie die Band an der Spitze der Fantasy-Metal-Szene, sind eine der erfolgreichsten deutschen Hartwurst-Combos und zählen zu den bekanntesten Bands, die auch außerhalb des Gitarrenbereichs für kein unwissendes Schulterzucken sorgen, erwähnt man den Namen der Tollkien-Fans aus Krefeld.

Vorläufiger Höhepunkt einer Karriere, die mit zwei Demos (1986, ´Symphonies Of Doom´; 1987, ´Battalions Of Fear´) begann, sieben Alben, eins besser als das andere (die Reihenfolge soll sich jeder Blind Guardian-Fan selbst zurechtlegen, ob nun ´Tales From The Twilight World´, ´Imaginations From The Other Side´ oder ´A Night At the Opera´ an erster Stelle stehen soll... ;)), beinhaltet als auch ein Cover-Album sowie eine Live-Scheibe, war nun der Headliner-Auftritt auf dem diesjährigen Wacken Open Air, bei dem 30.000 begeisterte Fans die Band nach allen Regeln der Kunst abfeierten. Nur so nebenbei erwähnt: Üblich sind bei hiesigen Metal-Bands ja Formulierungen wie: "Jaaa, sie sind erfolgreich in Europa und Japan..." , aber Blind Guardian behaupteten sich auch ohne große Unterstützung der Magazine oder des Radios in den (eher Melodic-) Metal-feindlichen Staaten und erarbeiteten sich eine Art Star-Status. Mit ihrem Gig am 3. August 2002 auf dem Acker des Dörfchens Wacken traten die vier Krefelder erneut den Beweis an, dass für sie die oberste Stufe noch nicht erreicht ist.
Dachten viele, mit ´Imaginations...´ sei der kreative Zenit erreicht, belehrten die Fantasy-Fans um Sänger und Ich-spielte-mal-Basser Hansi Kürsch mit ´Nightfall...´ jene eines besseren und erreichten mit ihrem symphonischen, folk-lastigen Power Metal nahezu die Perfektion, gleiches ereignete sich mit ´A Night...´.
Durch charmanten, rauen Gesang, technische Finessen, Eingängigkeit, Hymnenhaftigkeit, als auch opernhafte Elemente schaffte es der Vierer, was vorher keine Band des Festivals vollbracht hatte: Die verschiedenen Lager der Metal-Fans zu einen. Da standen Black-, Death-, Doom-Metal-Anhänger neben den Jungs in den Blinden Wächter-Leibchen und zollten anerkennend Respekt. Da bleibt die Frage: Wie soll es weitergehen? Ist das 2002er Album noch einmal zu toppen? Was für Festivals können noch folgen nach der weltgrößten Veranstaltung für Heavy Metal? Oder machen es Blind Guardian wie Sportler: Nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft (o.k., etwas pathetischer Vergleich...) ungeschlagen und als Legende abtreten?

 

Und was sagen die Protagonisten dazu? "Wir denken im Moment über ein weiteres Live-Album nach. Fest steht dabei noch nichts, aber die Chancen für ein weiteres Live-Dokument in nicht allzu weiter Zukunft stehen sehr gut... Dagegen werden wir oft nach einem Orchester-Album gefragt. Aber bis jetzt haben wir nicht wirklich eins gebraucht!" grinst Gitarrist Marcus Siepen. "Aber sicherlich wäre es schon großartig, einmal mit einem Orchester zusammen zu arbeiten, aber gute Ensembles sind sehr teuer und das Songwriting sowie die Recording Sessions werden nicht unbedingt einfacher, wenn ein Orchester involviert ist. So denke ich, dass wir weiter auf Keyboards setzen." stellt der Sechssaiter klar.
Die Tollkien-beeinflußten Songs des Vierers bieten natürlich nach der Kinoversion des ´The Lord Of The Rings´-Stoffs erneute Legitimation für Fragen, die in diese
Richtung abzielen. "Wir haben kein exklusives Material für den Film geschrieben!!! Aber wir haben perfekte Stücke an Musik für solch ein Unterfangen. Als wir an diesen orchestralen Sachen in den letzten Jahren gearbeitet haben, dachten wir sicherlich daran, dieses Zeug einmal zu veröffentlichen. Aber wir arbeiten immer noch an der Musik und dem Konzept, so wird sich alles noch eine ganze Weile hinaus zögern, bis wir dieses Material zugänglich machen." erzählt Sänger Hansi Kürsch. "Das einzige, was ich dazu sage, ist, dass sich das Material sehr stark von dem, was Du vorher gehört hast, unterscheidet. Wir begannen mit dem ganzen Ding während der ´Nightfall...´-Produktion und ich dachte schon immer, dass diese Stücke viel besser sind als das Material der ´Nightfall...´-Scheibe und wesentlich eigenständiger klingt als unser 98er Album. Versteh mich nicht falsch, ich liebe immer noch dieses Album, aber das andere Material ist wesentlich melodiöser und eingängiger, was mich halt so versessen nach diesen Stücken macht. Eines Tages kannst Du Dir Dein eigenes Urteil bilden..." orakelt der Mann mit der markanten Stimme weiter.

Und wie sieht es mit einer Zusammenarbeit mit Tarja von Nightwish aus? Das wäre mit Sicherheit die Traumehe, natürlich von musikalischer Natur (ahäm...), für etliche der Fantasy- bzw. der Epic Metal-Fans. "Nein! Ganz einfach, wir schreiben keine Songs, die zu ihrer Stimme passen, so würde das alles keinen Sinn machen." macht Hansi alle Hoffnungen zunichte. Bleibt nur die Hoffnung auf ein späteres Einlenken der Wächter-Partei, denn immerhin haben Blind Guardian eine beträchtliche Entwicklung hinter sich, die das Ende des Weges noch nicht erahnen lässt. Vergleicht man die ersten Alben mit den letzten, sieht man die Tendenz vom Speed Metal hin zum Epic Metal der Gegenwart. "Ich denke, dass diese Entwicklung natürlich war. In den frühen Jahren waren wir nicht in der Lage, andere Songs zu schreiben und zu spielen wie auf den ersten Scheiben, aber über die Jahre wurden wir bessere Musiker und Songwriter. Mit dieser Möglichkeit konnten wir Dinge ausprobieren und, die wir schon immer spielen wollten, bis dahin aber für uns unmöglich waren. So kamen wir Stück für Stück dem Stil näher, den wir heute spielen." lässt sich Drummer Thomen Stauch abschließend ganz tief in die Karten gucken. Was da auffällt: Dieses Zitat stellt doch eigentlich einen schönen Artikel-Abschluss dar, oder? Also...


 

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Ingo
© 09/2002 whiskey-soda.de
 


Kurzinfos: Blind Guardian

Homepage:
- Blind Guardian
- Blind Guardian - MySpace-Seite

Artikel:
- Blind Guardian - Sie treten den Beweis erneut an...
- Blind Guardian - Wir können uns vier Jahre Zeit nehmen, und trotzdem sind alle Fans noch da

Rezensionen:
- A Night At The Opera
- Live
- At The Edge Of Time
- Memories Of A Time To Come


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