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Bizarre Festival 2001 - Teil 2

Mal wieder, was für ein Lärm. 9.00 Uhr und ich war mir diesmal sicher keinen Alkohol mehr anzurühren (was sich leider wieder als Trugschluss erwies). Heute am Samstag war ein Killer-Programm angesagt, wenn man wollte konnte man sich von 12.00 Uhr mittags bis 4.00 Uhr morgens nonstop Bands zu Gemüte führen. Ich hingegen begab mich erstmal in die Toilettenschlange, um menschliche Bedürfnisse, die man nicht am Zaun erledigen konnte, zu befriedigen.

Samstag, 18.8.

Daher verpasste ich auch den Mainstage-Opener Psycho Path. Als nächste waren dann Boy Hits Car, die mit ihrem selbstbetitelten Debüt wirklich ein aufsehenerregendes Stück Musik abgeliefert haben. Die vier Amis spielten sich fast durch ihr komplettes Album, Sänger Cregg wirbelte wie ein Derwisch über die Bühne und es war einfach schön mit anzusehen, dass sie die hohe Qualität ihrer Platte auch live halten können. Geheimtipp. Obwohl ich sie gerne gesehen hätte, musste ich aber auf die dann folgenden Blackmail verzichten, da wir einige Probleme mit unseren Campingkochern zu lösen hatten, die durch den nächtlichen Regen etwas strapaziert waren.

 

Vom Zelt aus hörte ich mir dann Staind an, die ja in aller Munde sind und auch live absolut zu überzeugen wussten. Hauptaugenmerk bei der Songauswahl, war natürlich das aktuelle Album 'Break The Cycle' und nachdem Staind nach 'It's Been A While' von der Bühne gingen sah man viele zufriedene Gesichte vom Festivalgelände kommen und auch meine Laune hatte sich merklich gebessert. BS 2000, das Nebenprojekt um Beastie Boys Drummer Adam Horovitz, boten dann eine krude Ansammlung von Sounds, Samples und Ideen, die klingen als würden James Last und Atari Teenage Riot zusammen eine Bossanova-Platte machen. Sehr merkwürdig, aber durchaus partytauglich. Was dann kam schien eigentlich gar nicht zu diesem wieder mal wunderbaren Sommertag zu passen, denn mit Apocalyptica stand schon etwas schwerere Kost ins Haus. Aber was die vier Finnen mit ihren Cellos dann boten war wirklich Weltklasse, da wurde Metallica, [/li]Faith No More[/li], Sepultura ordentlich umgesetzt und auch ihre eigenen Kompositionen wusste wirklich zu gefallen. Auch die anwesende Menge stand gefesselt vor der Bühne und lauschte andächtig. Eine geniale Performances, an die ich mich heute noch gerne zurück erinnere.

And now to something totally different: Der Punk stand mit Green Day ins Haus, die ja mit ihrem letzten Album 'Warning' wirklich einen Meilenstein im Gepäck hatten. Die drei Vorzeige-Punks spielten sich durch alle Hits, die sich im Laufe der Zeit angesammelt hatten und baten auch wieder jemanden aus dem Publikum auf die Bühne, um die Gitarre bei 'Knowledge' zu bedienen. Gute Show, bei der leider etwas zu wenig Songs vom neuen Album gespielt wurden. Aber dennoch sind und bleiben Green Day eine Livebastion. Nach diesem Auftritt war erstmal ein T-Shirt Wechsel angesagt, der sich dahin ausweitete, dass ich erst später auf das Festivalgelände zurückkehrte, aber rechtzeitig genug, um mir 5 Sterne Deluxe auf der Secondstage zu Gemüte zu führen. Die vier Hamburger machten mal wieder ordentlich Party und zogen so viele Leute an, dass zum ersten Mal an diesem Wochenende keine Leute in den Hangar, wo sich die Bühne befand, hereingelassen wurden. Nach dieser Vollbedienung, der wahrscheinlich witzigsten deutschen Hip-Hop Band, musste auch ich vorerst die Fahnen streichen und begab mich mit ein paar Kumpels und einigen Kräutern auf die angrenzende Liegewiese, um Kraft für die Stone Temple Pilots zu sammeln. Dieser Auftritt war wahrscheinlich der von vielen Leuten am sehnlichst erwartete des ganzen Festivals. Scott Weiland und Konsorten hatten aber nach jahrelangen Querelen und Liveabstinenz nichts verlernt und erschienen äußerst gut gelaunt zu sein, was bestimmt auch daran lag, dass sie sehr stolz auf ihr neues Album sind. Ihr Set bestand aus einigen neuen Songs und natürlich allen alten Hits, 70 Minuten voll großartiger Songs, wohligen Schauern und besonderen Momenten. STP wären ein würdiger Headliner gewesen, aber es waren ja noch The Prodigy dran. Die Big Beat Superstars, die Abräumer von 1997 und es war enttäuschend. Die zum Trio geschrumpfte Band erschien lustlos, mit platten Ansagen wie : "Germany where are we ?" und verwursteten Hits im schlechten Sound ist kein Blumentopf zu gewinnen. Einzig und allein die Lightshow war cool. Der Headlinerpunkt geht also ganz klar an STP.
Nachdem das Programm auf der Mainstage vorbei war lud Visions zur Aftershow-Party auf die Secondstage, die aufgrund mangelnder Alternativen komplett überfüllt war. Als wir in der Nähe des Hangars waren beendeten Ash gerade ihr Set, das aber dem Jubel zu Folge wirklich gut gewesen sein musste. Die anschließende Umbaupause wurde von uns mal wieder zu einer Kräuterkur genutzt, so dass ich die anschließend auftretenden Thumb und Backyard Babies mit einem Druck im Kopf verfolgte, der zu einigen Erinnerungslücken führte, aber Spaß hatte ich bei diesen beiden Bands definitiv, die die Crowd beide sehr angemessen rockten. Erledigt von den Strapazen des Tages ging ich dann müde aber sehr zufrieden zum Zelt und wir ließen noch mal die Ereignisse des Tages revue passieren.

Sonntag, 19.8.
Selbst am Sonntag herrschte auf dem Campingplatz ein enormer Trubel, so dass die Nachtruhe erneut so gegen 9.00 Uhr endete. Heute ließen wir und auch das Billing den Tag sehr ruhig angehen, so dass ich erst gegen 15.00 Uhr auf das Gelände ging, um mir Fear Factory anzusehen. Die vier Digital-Metaller haben nun schon einige sehr gute Alben veröffentlicht und sind auch live nicht zu unterschätzen. Die Band um Schwergewicht Dino Cazares ballerten ein Feuerwerk an brutalen Songs raus, dass einem fast Angst und Bange werden konnte, ob die Mainstage das auch aushielt. Höhepunkt des Auftritts war mit Sicherheit 'Edgecrusher', den die Angstfabrik zusammen mit den Jungs von Papa Roach, die später noch folgen sollten, präsentierte. Dann musste ich mich erstmal beeilen, um rechtzeitig an die Secondstage zu kommen schließlich spielte dort gleich eine der besten Punkbands überhaupt, die fantastischen Vandals. Auch sie hielten sich an die Festivalregel nur Hits zu spielen, das ganze gespickt mit super komischen Ansagen und einer Stripperformance von Gitarrist Warren, der mal wieder traditionell das letzte Lied sang. Den Vandals live mit einer Beschreibung gerecht zu werden ist schwer, am besten guckt man sich diese famose Band einmal selbst an.

 

Snapcase hatten abgesagt, doch mit Ignite war dann ein würdiger Nachfolger am Start. Der totale Kontrast zu den witzigen Vandals aber dennoch eine sehr gute Band, deren letztes Album definitv eines der besten Hardcore Alben im Jahr 2000 war und auch hier vor einem grossen Publikum absolut großartig funktionierte. Zwar stand mit den Mad Caddies dann schon das nächste Highlight an, doch Durst, Hunger und das Bewusstsein sie in einer Woche in Berlin zu sehen trieben mich dann erstmal zum Lagerplatz zurück. Die Rast dauerte nicht lang, so dass ich bald schon wieder auf dem Weg zurück war, denn schließlich waren als nächstes die beste Band Berlins, die Beatsteaks am Start. Wie oft ich diese Band schon live gesehen habe weiß ich schon gar nicht mehr, aber was ich weiß ist, dass sie eine der genialsten Livebands überhaupt sind, was sich abermals auf dem Bizarre bestätigte. Der Haufen um Sänger Arnim rockte mal wieder äußerst amtlich und machte das Warten auf das nächste Album, das nun im Februar erscheinen soll nicht wirklich leichter. Zwar standen mit den Donots und Less Than Jake noch zwei Hochkaräter auf dem Programm der Secondstage, doch ich wurde von meinen Begleitern dazu überzeugt schon mal zu Mainstage zu gehen, um Papa Roach anzuschauen und einen guten Platz für die Ärzte zu suchen. So sehr ich das Debütalbum von Papa Roach mag, live sind sie nicht wirklich überzeugend, zwar toben Sänger Coby Dick und Anhang immer ordentlich über die Bretter und geben keinen die Zeit zum Verschnaufen, doch klang ihr Sound eher dünn und Coby war allem Anschein nach überfordert mit der Gesangsarbeit. Grösster Faux-Pas war allerdings die total verwurstete Version von Faith No More's 'The Gentle Art Of Making Enemies'. Nein danke, Papa. Doch jetzt kam der Headliner, die letzte Band des Festivals überhaupt : Die Ärzte aus Berlin. Die Beste Band der Welt bestätigte mal wieder ihren Ruf als absolutes Liveereigniss, lockere Sprüche, coole Songs und abstruse Geschichten. Diese Band macht immer Spaß, auch einem, der sie schon so oft gesehen hat. Einziger Makel war, dass zu viele neue Songs gespielt wurden und viele alte Hits, auf die sich schon viele freuten, einfach unter den Tisch fielen, aber gut die Ärzte machen ja schon seit Jahren was sie wollen. Dennoch waren sie ein würdiger Abschluss für ein fantastisches Festival, das komplett durch eine gute Organisation, Sicherheit und nicht zuletzt ein gutes Billing überzeugte.

Thanks Bizarre 2001, see you in 2002, definitiv.


 

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