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Bizarre Festival 2001 - Teil 1

Wie alle Jahre wieder entschloss ich mich auch dieses Jahr wieder ein Festival mit meiner Anwesenheit zu beehren. Dieses Jahr war die Entscheidung für das Bizarre eine leichte, ließ das Billing doch einige Begeisterungsstürme erwarten. Bevor ihr nun in den Bericht einsteige möchte ich noch darauf hinweisen, dass ich als einziger WS-Redakteur auf dem Festival war und es mir natürlich nicht möglich war alle Bands zu sehen, denn man musste ja schließlich auch trinken und manchmal was essen, was zu längeren Aufenthalten am Zelt (bei den Biervorräten) führte. Das Zelt war allerdings so genial aufgestellt, dass ich zumindest akustische Berichte von fast allen Bands der Mainstage geben kann..

Um 9.00 Uhr standen alle Bizarristen vor meiner Tür und warteten darauf, dass ich meinen ganzen Krempel in die, sowieso schon überfüllten, Autos lud. Nach einigen logistischen Problemen und einigen Debatten über vergessene Batterien waren wir dann gegen 10 Uhr endlich auf der Autobahn, um einmal quer durch die Republik zu rasen, schließlich sollte der Campingplatz am Festivalgelände bereits um 16.00 Uhr öffnen, um die ersten mit perfekten Stellplätzen zu beglücken. Die Fahrt selbst war ruhig A2, A42, A57 mit einer Pinkelpause bis zur Ausfahrt Weeze, wo wir uns in den Stau Richtung Gelände einreihten. Als wir endlich den Parkplatz erreichten war es genau Vier, und wir mussten feststellen, dass schon eine ganze Menge Zelte aufgebaut waren, Kacke. Nun beeilten wir uns auch erstmal nur unsere Zelte auf den Platz zu bringen und wurden dann doch noch durch einen perfekten Platz belohnt. Zelte aufbauen, wobei ich hier den unrühmlichen Aufbau unseres Pavillonzeltes verschweige. Dann hatten wir nach diversen Touren zwischen Auto und Zelt endlich alles geschafft und das Bier floss gut. Abends war dann Party auf der Secondstage angesagt und die versammelte Gemeinde gab sich den Klängen zeitgenössischer Rockmusik hin, die ein äußerst fitter DJ präsentierte. Nach vielen Stunden und noch mehr Alkohol, verkroch ich mich dann in meinen Schlafsack, wie spät es da war, weiß ich nicht. Ich hatte meine Uhr verloren, und das bevor das Festival überhaupt angefangen hatte.

Freitag, 17.8.

 

Was für ein Lärm, 9.00 Uhr morgens, mein Kopf tat weh und ich schwor noch im Schlafsack dem Alkohol ab. Raus aus dem Zelt, man musste ja fit werden, denn schließlich kamen ab heute die Bands. Frühstück vom Campingkocher, Dixie-Klo Besuch und die Entscheidung ab jetzt auf die kostenpflichtigen Toilettenwagen umzusteigen, bei denen man zwar locker 40 Minuten anstehen musste, aber wenigstens ein Mindestmaß an Hygiene boten. Dann wurde mir erklärt, dass wir ja viel zu viel Alkohol mithatten und nun langsam an die Vernichtung gedacht werden musste, nun gut das Festival ging ja auch erst um 14.00 Uhr los, da waren also noch drei Stunden totzuschlagen.
Den Anfang auf der Mainstage machte Nelly Furtado, die mit ihrem Mix aus Rock und Hip-Hop die anwesende Menge schon gut begeistern konnte, und das trotz der viel zu lauten Vocals. Nelly spielte sich durch ihr ganzes Debütalbum und beendete ihr Set mit ihrem Hit 'I'm like a Bird' und ihrer neuen Single. Ein würdiger Opener. Darauf folgten Feeder, die drei Waliser, die diesen Sommer auf jedem Festival zu finden waren. Die Band ist hierzulande aber immer noch ein Geheimtipp, trotz guter Alben und beachtlichen Liveperformances, was sie auch auf dem Bizarre bestätigten. Ihr Britrock zwischen Melodie und Krach kam sehr gut an und passte sehr schön zu diesem fantastischen, sonnigen Nachmittag. Gute Band, gutes Wetter, was will man mehr. Als ich von der Suche nach einem unbelagerten Bierstand zurückkam standen schon JJ 72 auf der Bühne, um das Publikum mit ihrer Musik zu beglücken. Also, wenn diese Band etwas kann dann leiden und rocken. Depressive Songs mit schwer verzerrten Gitarren und einem Sänger, der seine Stimme so hoch schrauben kann, dass einem fast die Wein-Tetra-Paks platzten. Keine schlechte Band, aber nichts für einen Sommertag und 30 Grad.

Mich zog es also erstmal wieder zum Zelt zurück, wo mich meine Begleiter schon begrüßten. Von den darauf folgenden Spooks, die ich also vom Zelt aus hörte, bleibt nur zu sagen, dass Hip-Hop live einfach sch... ähh, durchwachsen klingt. Dann aber zurück zur Mainstage, denn das erste Highlight Tricky, stand an. Das Klang-Genie spielte sich durch alle Hits und wurde durch eine sehr talentierte Sängerin unterstützt. Besonders umjubelt wurden die Songs des neuen Albums 'Blowback'. Tricky spielte eine sehr intensive Show, bei der er fast die ganze Zeit mit dem Rücken zum Publikum stand und dennoch absolut überzeugte. Einziger Makel war, das die Lichteffekte bei dem Sonnenschein ziemlich verpufften und das Ganze im Dunkeln bestimmt noch packender gewesen wäre. Die dann folgenden Manic Street Preachers mussten also in ziemlich große Fußstapfen treten, was ihnen mit Bravour gelang. Auch die Waliser präsentierten ein gut durchdachtes Hit- Potpourri ihres Pop-Rocks und waren definitiv die Gewinner des Tages, was die Publikumsreaktionen anging. Dann ging es erstmal zum Zelt zurück, um den leeren Magen zu füllen und die Guano Apes auf ein akustisches Maß zu begrenzen. Welche Überraschung auch bei den Apes folgte Hit auf Hit, wobei man nicht mal auf das peinliche 'Kumba Yo' verzichtete. Was man so vom Publikum hörte legte aber die Auffassung nahe, das die Menge trotzdem ordentlich gerockt wurde.

 

Dann kam aber der Freitags-Headliner, eine Band, die irgendwie jeder mag und auch mir den ganzen Tag schon Vorfreude bereitete, die unglaublichen Foo Fighters. Diese Band schaffte es einfach aus jedem Lied einen absoluten Stadionrocker zu zaubern. Die Foo's pickten aus drei grandiosen Alben die besten Tracks und spielten eins der besten Konzerte, die ich seit langer Zeit gesehen habe. Dave Grohl war bestens aufgelegt, was er mit sehr witzigen Ansagen und einer guten Gesangsleistung unterstrich, und auch der Rest der Band schien zu glauben, dass es kein Morgen gäbe. Besonders freute es sie, dass sie zu ersten Mal ihrer Karriere ein Festival headlinen durften und nach diesem großartigen Auftritt war es auch nicht das letzte Mal. Coole Band. Das war der Freitag, der mit Bier am Zelt und einer Debatte um die schlechteste Fernsehserie endete.
Auf der Secondstage, war an diesem Tag die Electronic Beats-Stage angesiedelt, die ich aus persönlichem Geschmack mied.


 

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