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Als ihnen das relaxte Leben sozusagen auf den Geist ging, entschieden sich die Drei, im Sonnenstaat Kalifornien ansässigen, Musik zu machen. Ein Sampler, eine Gitarre und zwei Voices waren ihre Grundausrüstung. Innerhalb von zwei Wochen brachten sie es auf vier Songs, klapperten die Labels ab und tatsächlich war das Interesse an OPM nicht gering.
Im Grunde war es ja etwas schnell, den 'Heaven is a halfpipe' war einer der vier bereits geschriebenen Songs und schlug als inoffizielle Skaterhymne im nu ein. Man hatte also einen Hit, aber kein Album. So machte man sich also frisch ans Werk und produzierte 'Menace to sobriety'.
Ein Werk welches sich, aufgrund seines relaxten Outputs, zielsicher mit Sublime vergleichen läßt. "Wir mögen es mit Sublime verglichen zu werden. Uns verbindet die Gleiche Variation der Einflüsse, die unseren Stil ausmachen, wie z.B. Bob Marley, Hip Hop und auch Punk Rock. Es ist einfach die gleiche Ebene des sich Fühlens. Sublime bedeutet jedem in der Band sehr viel."
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Alles was chilled haben sie sozusagen in einen Topf geworfen und dabei Songs verschiedenster Stile auf ein Album gebracht. Hip Hop Style, Ska, Reggae und auch Punk Rock Elemente finden ihren Platz. Dabei ergibt sich leider noch nicht eine sich verbindene Linie zwischen den Songs sondern Track für Track steht für sich selbst, vielleicht als Ausdruck für die Vielschichtigkeit der Szene.
Doch wer die Jungs live erlebt, merkt schnell das sie der Erfolg etwas überrollt hat und die Songs überhastetl im Ideenstadium abgemischt wurden. Sie performen sie perfekt und die Welle schwappt auch ins Publikum, jedoch fehlt Ihnen noch das bindene Glied zwischen den Stilen, der dann wohl OPM ausmacht.
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Nichtsdestotrotz liegt 'ne Menge Herzblut in allem, was sie geschrieben haben. Es wäre schließlich dumm zu glauben, das Skater, Chiller oder J-guys nicht fähig wären, sich eine differenzierte Meinung zu erlauben. Getarnt nach dem Motto "der Wolf im Schafspelz" erzählen sie, was sie bewegt und das ist nicht nur skaten.
"Wir haben einige ernste Songs auf unserem Album, wie z.B. 'Reality check' oder 'Brighter Side'. Diese Songs handeln über die verschiedenen Seiten Kalifornien's. Auf der einen Seite hast Du den Strand, die Sonne, Disneyland wie auch immer, und dann die Realität wie die Gefängnisse, mehr als sonst ein Staat in den USA, überbevölkerte Städte, die Gewalt, viele Jugendliche kommen in Schwierigkeiten und 'ne Menge Drogen."
Sie werden mit ihren Liveauftritten erstmal ihre eigene Identität finden müssen, dafür bietet sich der festival Sommer geradezu an. Partylaune und Chillout Atmosphäre verbreiten sie bereits schon jetzt.
So darf man abwarten wie die Aufnahmen im Winter werden, um dann vielleicht sagen zu können, "Yeah, that style is called OPM!"
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