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Blackmail - ... mal ehrlich !

BLACKMAIL waren am 20.April 2001 im Berliner Knaack und ich hatte die Möglichkeit, mit den Jungs noch vorher ein mehr oder weniger ernstes Interview zu führen.

Seit 1993 versuchen sich Sänger Aydo, Gitarrist Kurt, Bassist Carlos und Drummer Mario unter dem Namen BLACKMAIL, und auf die Frage ob es denn schwer war, antwortet Kurt:"Es war nicht schwierig für uns. Wir haben ja früher auch nicht als BLACKMAIL fungiert, sondern wir waren früher die H-Blockx. Wir hatten direkt Erfolg und danach hatten wir uns noch umbenannt in Thumb. Da hatten wir dann auch Erfolg und dann hatten wir gedacht, wir fangen an mit BLACKMAIL und haben dann auch Erfolg! - Und wenn das mit BLACKMAIL nicht funktioniert, wie nennen wir uns dann?" - "Emil Bulls", antwortete Aydo recht spontan.

Kurt über die Musik von BLACKMAIL: "Unsere Musik ist nicht typisch deutsch. Sie ist aber auch nicht typisch englisch oder amerikanisch. Ich würde sagen, sie ist .." "Türkisch - Zigeunerisch", unterbrach der Aydo den Kurt. "Türkisch - Zigeunerisch, weil ja auch Türken und Zigeuner in der Band sind", fuhr Kurt fort. "Und ein bisschen arisch, denn ich bin der einzige Deutsche in der Band!", fügte Mario noch an.

Auf die Frage, warum die Texte von BLACKMAIL in Englisch sind antwortet Aydo: "Weil sich deutsch bei mir nicht so gut anhört - Ich komme irgendwann ins Stottern, wenn ich lange deutsch rede!"

 

BLACKMAIL befindet sich zur Zeit auf der 'wir machen Kohle Tour 2001'. (aha!, Anm. d. Red.)
"Kohle ist für uns ein wichtiger Punkt!", sagte Kurt zur Frage, wie wichtig denn das Geld sei. "Ich muss mal kacken!", fuhr er fort und verschwand für eine Weile.

Aydo distanziert sich stark von Marios Lieblingsbands aus seiner Teenager Zeit, wie z.B. Queen: "Queen ist eine Super Band, glaube ich, aber die muss man mögen!" Aber auf die Frage hin welche Band ihn denn geprägt hätte antwortet er überraschend: "Queen". (*Gelächter*)
Das ist aber ein Widerspruch! "Ja - ich bin ein Schizo!", fügt Aydo an.

Neben 'noch mehr Kohle' sehen BLACKMAIL Ihre Zukunft so: "Wir versuchen immer Eins auf jedes neues Album zu setzen oder was musikalisch Neues zu probieren. Und wenn wir merken, das ist nicht neu, dann gibt es die Möglichkeit, dass man zur Therapie geht oder dass man sagt: Wir lösen uns jetzt mal auf!", laut Aydo, "aber ich glaube wir haben noch genug Ideen für ein paar Platten, die man machen könnte."

Ein Grund warum BLACKMAIL wie BLACKMAIL klingt und nicht wie eine durchschnittliche deutsche Rockband sieht Aydo so: "Es hängt auf jeden Fall damit zusammen, dass wir....dass der Kurt halt selbst Produzent ist und dass der halt auch weis, wie BLACKMAIL zu klingen hat! Weil wir da eine gemeinsame Vision immer haben! Das ist natürlich für uns einfacher! Wenn da so ein Produzent dabei ist - der diktiert ja oft wohin das Ganze gehen soll: durch den Sound, durch Ideen, die er da reinbringen will - Und wenn der Produzent selbst in der Band ist, zieht man an einem Strang. So ein Produzent, ein Außenstehender - glaube ich, wir hatten ja noch nie einen - würde versuchen, sich da einzubringen, was dann wahrscheinlich aber in so ein - wenn der schon oft produziert hat, so klingen, wie etwas, was er schon vorher produziert hat."

"Muss aber nicht auch unbedingt zum Nachteil sein", mischte sich Mario ein. "Mal mit einem neuen Produzenten zu arbeiten kann auch ein neuer Input sein, weil oftmals ist es auch so, dass Außenstehende so Sachen richtig objektiv hören können. Du, als Bandmitglied, bist ja da immer etwas involvierter und hörst dann die Musik sowieso mit ganz anderen Ohren und so eine Meinung kann schon mal nicht ganz unwichtig sein!", fuhr er fort.

Auf die Frage, ob sie sich auch vorstellen könnten, von einer Produktionslegende wie Brendan O'Brian produziert zu werden, antwortet Aydo: "Niemals, der ist viel zu sehr abgestuft. Das müsste jemand junges, frisches sein!" "Ich glaub', die würden uns so einen Ami-Touch auferlegen, den wir nicht haben wollen und der wir auch nicht sind!", ergänzte Kurt, der nun wieder zu uns gestoßen war.

 

Zum Thema 'Neues Material' sagte Mario: "Bei den Proben zur Tour sind mal ein paar neue Ideen mehr oder minder entstanden, aber das ist alles noch so frisch und unsausgetüftelt."

"Es macht auch keinen Sinn, jetzt schon mit neuen Songs für eine neue Platte anzufangen, da die schon tot sind, wenn wir anfangen, sie aufzunehmen.", ergänzte Aydo.

Nebenbei hat Kurt noch seine Ska-Band "Scumbucket", die ihm als Side-Project sehr wichtig ist.

Nach der Berliner Vorband 'Kate Mosh' waren nach 22:00 Uhr endlich die Jungs auf der Bühne und ließen es richtig rocken. Mit anderthalb Stunden feinsten Rock kamen die Fans voll auf ihre Kosten und man hatte teilweise wirklich das Gefühl, dass im Hintergrund eine CD lief, da sie ihre Songs so sauber und präzise spielten.

Ich kann nur sagen, dass BLACKMAIL erstklassike Musiker sind und vor allem trotz des Ruhmes nicht abgehoben wirken. Weiter so!!!!


 

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Thomas
© 04/2001 whiskey-soda.de
 


Kurzinfos: Blackmail

Homepage:
- Blackmail

Artikel:
- Blackmail - ... mal ehrlich !

Rezensionen:
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