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With Full Force Festival 2004 - Ein Wechselbad der Gefühle (Teil 3)

Auch dieses Jahr ist es wieder soweit: Das größte europäische Hardcore-Festival öffnet zum 11. Mal seine Toren. Und schon vor dem musikalischen Startgong am Freitag, stürmen am Donnerstag Tausende Punks, Hardcoreler, Metalheads und anderes Gewürm auf das Zeltgelände, um sich an diesem Wochenende einem Wechselbad der Gefühle und der Temperaturen hinzugeben.

Sonntag, 4.Juli

Der letzte Tag beginnt mit Sonnenschein und passend dazu mit einer Slayer-Cover Band, die auf den goldigen Namen Hanns Martin Slayer hört. Die optische Ähnlichkeit fehlt zwar, dafür sind musikalische Qualitäten in Slayer-Manier durchaus hörbar. Die Truppe hat die mörderische Riff-Essenz der Todschläger bis ins Mark aufgesogen und reproduziert die Klassiker des mehrfachen WFF-Headliners auf exqusite Weise.
Gewaltigen Trashmetal bekommen die Zuschauerlauscher bei Hatesphere eingedroschen, die als Ersatz für die Kalifornier Exhumed eingesprungen sind.
Mit Heaven Shall Burn erklimmt eine deathlastige Metalcore Band die Bühne. Bei "The Weapon They Fear" werden auch die müdesten Geister wieder ins Leben zurück katapultiert. Das Thüringer Quintett legt mit satten Hardcore-Riffs, Deathmetal-Versatzstücken, Bulldozer-Grooves und Black-Metal-Raserei die Latte ganz hoch.
Crowbar aus New Orleans haben es mit ihrem Doom-Core etwas schwerer, schlagen sich aber ganz prächtig. Mit "All I Had I Gave" intonieren sie ihren Klassiker.

Bei Shadows Fall donnert es Death-Unwetter ohne Unterlass, so dass Mitgebange und Crowdsurfen vorprogrammiert sind. Die Fünf Ur-Amis gehören nicht nur zu der sogenannten "New Wave Of American Heavy Metal" (NWoAHM), sondern auch zu der Aufsteiger-Band des Jahres. Uriger Trash, Hardcore und Melody Death machten die letzte Platte "The Art Of Balance" in Amerika zum Kassenschlager und mit ihrer neuesten Platte "The War Within" verbreiten sie ab September 2004 einen wahren Platten-Kaufzwang.
Bei Rose Tattoo startet mal wieder ein musikalisches Gegenprogramm. Traditioneller Rock aus australischen Gefilden tut der aufgeheizten Stimmung jedoch keinen Abbruch. Die Mannschaft um Frontröhre Angry Anderson fröhnen ihren Songs "Scarres For Life" und "Bad Boys For Love". Das Publikum dankt es ihnen und fällt wieder in ein Wechselbad der Gefühle.

Mit Dark Tranquility hämmert feinster Todesmetall auf das Publikum ein. Die Göteborger präsentieren unter anderem Songs wie "The Sun Fired Blanks", "Wonders At Your Feet" und "One Thought". Mikael Stannes Stimme kommt aufgrund des super Sounds und seiner Hochstimmung exzellent zur Geltung und versetzt lauschende Ohren in freudige Erregung.
Glasflaschen fliegen leider beim nächsten Act, zum Glück blieb ein jeder unbeschadet. Einige Dumpfbacken aus der Masse können wohl den norwegischen Homo-Humor nicht ertragen und wollen Turbonegro von der Bühne verjagen.
Doch ohne Bedenken wird die Bühne gerockt und sogleich die ersten Reihen der Zuschauer mit Rotwein und Federn übergossen. Tja, ein bisschen Spaß muss sein..

Der Top-Act des Abends betritt die Bühne: Soulfly. Dem massenhaften Andrang nach, sind die Burschen um Max Cavalera die absoluten Headliner. Wobei die eigens zur EM aufgestellten Leinwände zur gleichen Zeit ca. 2000 Mann anziehen. Das Dreadlock-Spektakel beginnt mit "The Prophecy" und die neuen Bandkollegen von Max hämmern noch energischer und überzeugender auf ihre Instrumente ein, als der Bandreigen es beim WFF 2003 konnte.
Alle Schaffens-Perioden des Meisters werden an diesem Abend aufgezeigt, auch Nailbomb-Stücke sind in seinem Repertoire. Vor allem aber die Sepultura-Kracher werden bejubelt, so z.B. "Troops Of Doom" und "Inner Self".

Last Supper

Geladen wird zum "letzten Abendmahl". Zu Beginn dabei: Die originellen Deutsch-Deather Atrocity. Das Quintett um Alex Krull, unterstützt von Liv Kristine, sorgen für Atmosphäre. "Blut", "The Last Commandment" und "Reich Of Phenomena" beweisen Atrocitys Live-Qualitäten.

Tiamat werten diese Stimmung noch auf und verbreiten Gänsehaut-Feeling. "In A Dream" und "Sleeping Beauty" werden mit Beifall begrüßt und die Sangeskünste von Johan Edlund finden ihre Würdigung.
Die Doom-Mucke von Lake Of Tears wird nicht ganz so beifallreich aufgenommen, aber dennoch genossen. "Boogie Bubble" und "Headstone" tragen jedoch nicht ganz dazu bei die müden Massen zu erwecken.
The Vision Bleak präsentieren "A Symphony Of Horor" in einer einmaligen Form. Die ehemaligen Empyrium-Meister offenbaren eine Mischung aus knackigem 80er-Gothicrock, fett treibendem Groove und sinfonischen Elementen gemeinsam mit dem Klassik-Tenorensemble Shadow Philharmonics, verstärkt durch die Streicher der Letzen Instanz.
"Night Of The Living Dead", sowie das Elisabeth Dane-Cover "The Fog" verbreiten einen einmaligen Musikgenuss.
Erstaunlich viele Zuschauer erleben noch die Zugabe "The Lone Night Rider" und dürsten sicherlich nach mehr. Doch der Kopf schmerzt, die Leber blubbert, das Herz rast, die Lunge pfeift und das heimische Bettchen ruft...Deshalb schließen sich die Tore des With Full Force auch an diesem Sonntag, den 4. Juli 2004, um an dieser Stelle im nächsten Jahr weiterrocken zu können...


 

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Espirita
© 09/2004 whiskey-soda.de
 


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