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Wacken Open Air 2002 - Part II: Der Wahnsinn geht weiter

Freitag Vormittag wurden wir mit Popmusik eines Soundchecks geweckt, die Nacht hat geweint und ihre Tränen trommelten auf unser Zelt. Unser Müllberg um das Auto wuchs bedrohlich, Zähnegeputzt und Gesicht gewaschen wurde mit Mineralwasser. Meine netten Kollegen waren etwas angesäuert ob meines angeblichen Schnarchens (Hey, denkt ihr, ich höre mich nicht röcheln, wenn ich im Halbschlaf bin???), was ich aber auf den Regen schob und so mein schlechtes Gewissen umging...

Vomitory weckten die letzten Besucher auf, die Skandinavier ratterten sich mit ihrem Death Metal der alten Schule durch ihr Set, zwar waren die Reaktionen nicht euphorisch, die Ersten ließen dafür ihre Matten kreisen. Rebellion, bestehend aus Ex-Grave Digger-Mitgliedern, überzeugten durch hymnischen Heavy Metal mit Songs wie ´The Prophecy´ und ´Evil Speaks´ aus ihrem Konzeptalbum über Macbeth, bei den österreichischen, philosophisch angehauchten Avangarde Black Metallern Dornenreich füllte sich der Platz vor der Bühne erstmals richtig. Die introvertierten Musiker erzeugten etliche atmosphärische Passagen in Stücken wie ´Trauerbrandung´, während Iron Savior rasend schnelle, melodieorientierte Doublebass-Songs wie ´Protector´ oder ´Watcher In The Sky´ mit eingängigen Refrains und mehrstimmigen Gitarren-Soli auf die Headbanger losließen. Als Dank für diesen unterhaltsamen Auftritt kam sogar die Sonne heraus.

 

Die Brasilianer Angra warteten mit epischen Power Metal auf, der technisch versiert und mit hymnischen Chören, filigrane Keyboards und brasilianische Percussion angereichert war, was sich in Stücken wie ´Rebirth´ äußerte. Die Norweger Borknagar mit ihrem schwedischen Sänger Vintersorg konnten auf eine große Fangemeinde zählen, ihren atmosphärischen Black Metal zeichnete vor allem durch breite, perlende Keyboards, Gitarrenwände und der Wechsel zwischen aggressivem und klarem Gesang aus. Songs wie ´God Of My World´ wurden regelrecht abgefeiert, die tollen Klangperlen machten Stimmung und trotz Sonnenschein war der schwarzmetallische Sound sehr wirkungsvoll. Savatage zogen einen Großteil der Besucher vor die Bühne, die Amerikaner überzeugten durch den beliebten synfonischen Heavy Metal, der fast schon operettenhafte Züge inne hatte. Für Bruce Dickenson war es ein Geringes, das zahlreiche Auditorium fest in seiner Hand zu halten, besitzt er doch ein riesiges Reservoire an melodischen Heavy Metal-Klassikern von seiner Stammband Iron Maiden als auch als Solo-Künstler. Songs wie ´Revelation´, ´Accident Of Birth´ oder die Zugabe ´Powerslave´ sorgten für hervorragende Stimmung und wurden tausendfach mitgesungen.
Bei Children Of Bodom waren etliche Fans anwesend, die Masse war begeistert von der perfekten Symbiose aus extremer Melodiösität und Härte. Die Finnen zeigten sich erneut als technisch äußert versiert, speziell Gitarrist und Sänger Alexi Laiho und der Keyboarder spielten das Publikum mit ihrer Fingerfertigkeit schwindelig. Granaten wie ´Bodom After Midnight´ lösten Verwunderungsarien ob der Ästhetik brutal-fragiler Klangkonstruktionen aus. Große Melodien in rasender Geschwindigkeit, Härte gepaart mit extremer Eingängigkeit, so definieren sich Stücke wie ´Deadnight Warrior´ oder ´Toward Deads End´.

 

Während J.B.O. rosa Spaß in Form metallischer Coverversionen und eigener Stücke verbreiteten, läuteten My Dying Bride ihren Trauer-Gig mit einem sakralen Orgel-Intro ein. Trotz unterirdischen Sounds sorgten viel Nebel und düsterer Gesang für Atmosphäre. In Extremo bestätigten ihren Ruf als gute Live-Band, Warlord beendeten den Festivaltag mit klassischem Power Metal, also melodischen Hymnen, Double Bass und Twin Soli unter Mondschein um 3 Uhr nachts. Danach frönten wir in unserer kleinen Delegation auf dem Campingplatz dem Meister des bombastischen Metal: Richard Wagner! Jener wurde in angemessener Lautstärke von irgendwo gespielt, zum Glück habe ich einen Schlaf gehabt, der einen Toten neidisch gemacht hätte (lag es am Met? Am Bier? Am Wein?), meine Mitzelter waren dagegen nicht so göttlich gesegnet, da sie nun rhythmisches Röcheln in Verbindung mit dem Walkürenritt ertragen durften, hihi...


 

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Ingo
© 08/2002 whiskey-soda.de
 


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