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Open Air-Konzerte und Festivals wie Rock am Ring oder Rock im Park erfreuen sich im Sommer größter Beliebtheit, bereitet doch der Genuss handgemachter Musik bei Sonnenschein und frischer Luft ein größeres Vergnügen als in stickigen Hallen. Dies dachten auch die gut 200 Besucher, die sich am Samstagabend bei untergehender Sonne auf dem Sportplatz Wacker-Ströbitz bei Cottbus einfanden, um am Rande des Fußballplatzes in familiärer Atmosphäre der Cottbuser Band Backfire zu frönen, die am Rasen einen musikalischen Rückblick auf die Klassiker der Rock-Geschichte gaben.
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Die kleine Bühne war mit zwei Gitarristen, einem Keyboarder, Bassisten, Schlagzeuger und Sänger Jerry gut ausgefüllt, ließ aber dennoch Platz für die im Dezember 2000 gegründete Band, spielfreudig zu agieren. ´Rock´n´Roll over the world´ zu Beginn zeigte, wo sich die sechs Mannen musikalisch zu Hause fühlen, Backfire durchwilderten im Laufe des Abends die Höhepunkte aus gut 30 Jahren Rockmusik. Jerry variierte stimmlich gut, klang angenehm rau, dann aber wieder fast so sinnlich wie sein finnischer Düster-Kollege Ville Vallo, als HIM´s ´Right here in my arms´ zu Gehör kam. Mehrstimmige Parts bereiteten zusätzlich Abwechslung in der ohnehin schon vielseitigen Auswahl. Chris Isaak´s ´Wicked Game´ wurde die Ehre zuteil, auf das Publikum als Klassiker losgelassen zu werden, ebenso wie das im Vergleich zu betagteren Songs recht frische ´Follow me´ von Uncle Cracker.
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Im Laufe des Abends mehrten sich die Kopfnicker und Mitsinger im Publikum, die bei den weltbekannten Refrains wie in Billy Idol´s ´Rebel Yell´ oder Bryan Adams´ ´Summer of ´69´ zur Unterstützung der Band ihre Stimme erhoben oder vor der Bühne das Tanzbein schwangen. ´Beds are burning´ von Midnight Oil, ´Glory Days´ vom Boss Bruce Springsteen, Nickelback´s ´How you remind me´, HIM´s ´Join me´, ´Another brick to the wall´ von Pink Floyd oder Metallica´s ´Whiskey in the Jar´ hielten die Stimmung weiter hoch, bevor zum Schluss der deutschsprachige Teil der Klassikern behandelt wurde. Herbert Grönemeyer´s ´Alkohol´ durfte da nicht fehlen, ebenso wie Marius Müller-Westernhagen´s ´Es geht mir gut´.
Fazit: Nette Veranstaltung, sehr familiär, mit moderaten Bierpreisen und coolen Leuten (die ich allerdings selbst mitgebracht habe...). Gute Möglichkeit also, einen gemütlichen Samstagabend in freier Natur zu verbringen. Mehr davon!!!
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