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With Full Force Festival 2004 - Ein Wechselbad der Gefühle (Teil 1)

Auch dieses Jahr ist es wieder soweit: Das größte europäische Hardcore-Festival öffnet zum 11. Mal seine Toren. Und schon vor dem musikalischen Startgong am Freitag, stürmen am Donnerstag Tausende Punks, Hardcoreler, Metalheads und anderes Gewürm auf das Zeltgelände, um sich an diesem Wochenende einem Wechselbad der Gefühle und der Temperaturen hinzugeben.

Donnerstag, 1. Juli

Minütlich erreichen bis auf den letzten Quadratzentimeter vollgestopfte Kleinwagen den Zeltplatz und das am Mittag noch überschaubare grüne Fleckchen Erde des Flugplatzes von Roitzschjora wird bald zu einen undurchschaubaren Durcheinander und Nebeneinander. Am Donnerstag Abend taumeln schon die ersten Festival-Alkoholleichen von Vorzelt zu Vorzelt auf der verzweifelten Suche nach dem ihrigen. Der Tequila-Bus und die Metal-Karaoke sorgen für ausgelassene Urlaubsstimmung und sind ein leiser Vorgeschmack auf das, was sich in den nächsten Tagen explosionsartig entladen will.

Freitag, 2. Juli

Am Freitag, den 2. Juli, eröffnen die Hamburger NuMetaller von Tape mit heißem Rock, und damit meine ich nicht nur den Dress der Sängerin Dacia, das Festival. Genauso wie auf der letzten Limp-Bizkit Deutschlandtour als Aufwärm-Act gedacht, machen die fünf schnell Platz für die nächst Größeren. Doch auch die schottischen Punks The Real McKenzies versuchen vergeblich alles, um die noch etwas zurückhaltende Menge in Bewegung zu versetzen. Der folkige Sauf-Punk der Kanadier, sowie der miese Sound sind allerdings wenig überzeugend und so tritt die Menge lieber den Boden platt.

Dank den Melody-Deathern von Soilwork hebt sich nun endlich Zuschaueranzahl, und auch deren Alkohol- und Spaßpegel. Mit neuen Songs wie "The Flameout" und Material wie "Figure Number Five" bewiesen die Schweden eindrucksvoll ihr Können. Der geile Wut-Gesang von Bjorn Strid und die scharfe Trash-Kante mit der sie um sich schlagen, bleibt auch bei den Folge-Acts unübertroffen. Die quirrligen Quälgeister von Death Angel sind seit ihrem Debüt "The Ultra Violence" Kult. Die rauen Klassiker wie "Voracious Souls" erzeugten im bewegungswütigen Publikum wunderschöne Moshparaden und nackt-schwitzende Männeroberkörper. Songs ihrer neuesten Platte "The Art Of Dying" brodeln vor hochmelodischen Riffs und filigranem Geratter.

Der Auftritt von The Exploited hingegen vollzieht sich vergleichsweise unspektakulär: Sänger und Punk-Poser Wattie versucht die Menge routiniert in seine Wutattacken einzubeziehen, was nur bedingt gelingt. Viele Metaller zeigen sich gelangweilt. Die heftigen Regenschauer, die den Auftritt von Hypocrisy einleuten, tun der wieder ansteigenden Stimmung des Publikums keinen Abbruch. Ihr Hyperdeath mit sinfonischer Ausrichtung und atemberaubende Riffs werden auf meisterliche Weise umgesetzt. Die Meute dankt es ihnen und tobt zu Klassikern wie "God Is A Lie". Die in "Leipzig 47" umbenannte Roswell-Hymne bildet Tägtgrens persönlichen Abschluss für eine grandiose Show.

 

Etwas ruhigere Klänge erreichen bald die strapazierten Ohren des Festivalbesuchers, Life Of Agony entern die Bühne. Die Meister des Depri-Crossover bezaubern mit "This Time" Fans und Angehörige. Die Omnipräsenz und die Götterstimme des schmächtigen Sängers Keith Caputo zieht fast jeden schlagartig in einen Bann, der sich trotz wieder aufziehender Regenwolken nicht unterbrechen lässt. Zum Co-Headliner aufgestiegen, beweisen Hatebreedwie viel Energie in ihnen steckt. Kaum eine Band verkörpert den Geist des WFF so essenziell wie Hatebreed: Die Metalcore-Mannschaft verbindet entfesselte Wucht mit wildem Groove. Sänger Jamey Jasta überzeugt auf ganzer Linie.

Die danach unfreiwillig folgende Pause versetzt die Moshfraktion in Missmut, Slipknotverspäten sich. Leider hat keiner den Fans mitgeteilt, dass ihre Lieblingsband gerade einen Auftritt beim Roskilde-Festival hinter sich gebracht hat und sich deshalb ihre Ankunft etwas verzögert. Um 00:17 Uhr betritt die Masken-Mannschaft dann endlich die Bühne und hat sogleich mit einem miesen Sound zu kämpfen. Jedoch bemühen sich die Iowa-Metzger redlich ihrem Publikum einzuheizen, was ihnen durchaus auch gelingt. Kein wichtiger Song wird ausgelassen, von "Wait and Bleed" über "Spit It Out" und "People = Shit" ist alles vertreten.

Knüppelnacht

Allseits bekannt, beliebt und begehrt startet am Freitag Abend die ultimative elfte Knüppelnacht.
Die Hessen von Disbelief knübbeln das Publikum ab 00:45 Uhr wieder wach und in freudige Erregung. Ihr exzessiver Deathmetal und die gefühlvollen Melodien kommen in der Tentstage gut zur Geltung. Im Vergleich zur Hauptbühne ist auch der Publikumsbereich überdacht, somit klingt hier der Sound gewaltiger und satter, da keine lästigen Windböhen den Sound zu sabotieren versuchen.
Monstöser Double-Bass lässt Boden und Hirnmassen beben, als Dave Culross mit seinem Todesblei-Geschwader Malevolent Creation zum Spielfeuerwerk ansetzt. Vierzig Minuten voll energetischer Hingabe, ausufernde Klang-Brutalität gekrönt von Krachern wie "Manic Demise" sind Vorgeschmack auf das folgende Death Metal-Urgestein von Benediction. Auch eingefleischte kahle Hardcore-Heads wissen ihr Haupt in gefühlsklaren Regungen zu routieren. Mit ihrer Old-School-Deathmetal-Dampfwalze gelten die Briten längst als Kult und lassen auf dem WFF weder junges noch altes Gemüse anbrennen.

Der schwärzere Teil der Nacht wird eingeleutet von Naglfar, die mit ihrem Schweden-Black Metal die abgesunkenen Außentemperaturen gekonnt unterstreichen. Neue ("I Am Vengeance") und alte Songs ("Emerging From Her Weepings") jagen einen dichten Hagel infernalischer Eisnadeln unter die Haut. Als sich gegen halb fünf Uhr morgens die Zeltbühne allmählich leert, setzen Mayhem zu einem grandiösen Schlussakt an. Maniac krächzt wutentbrannt und hasserfüllt "Deathcrush" in sein Mikro. Bei "Freezing Moon" verbreitet sich eine schauerliche innere Kälte, die von dem Mantel der klirrent-kalten Nachttemperaturen umhüllt wird. Die Norweger legen ein wunderbares Konzert hin, welches mit immer noch zahlreichem Publikum und "Pure Fucking Armageddon" gegen 05:05 seinen Abschluss findet.


 

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Espirita
© 09/2004 whiskey-soda.de
 


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