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Die erste Band war TECHNOIR. Sie betraten als Trio die Bühne, Julia Beyer und Steffen Gehring holten sich mit Stephan Altengarten zusätzliche Verstärkung an die Tasten. Die zwei Keyboarder spielten eine interessante Mischung aus elektronischen Sounds und emotionsgeladene Melodien. Die anfängliche Unsicherheit der Frontfrau verschwand sehr rasch und es folgte ein interessantes Konzert. Sehr gelungen war die Coverversion von Killing Joke "Love like blood".
Danach traten LOST BELIEF auf. Die düstere Band aus Sachsen-Anhalt hatte härtere Klänge und einen lässigen Schlagzeuger. Feuereinlagen und Songs mit Themen wie "Hexenverbrennung" begeisterten das Publikum.
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Die dritte Band war DREAMSIDE. Die Deutsch-Niederländische Formation um der Sängerin und Performance Künstlerin Kemi Vita hatten sowohl optisch als auch akustisch viel zu bieten. Von brachialem Gothic-Rock, über tanzbare Elektrobeats bis hin zu epischen Ethno-Elementen fügten THE DREAMSIDE vieles zu einer sinnlich-brodelnden und zeitlosen Mixtur zusammen. Die Songtexte sind in englisch und italienisch und sie coverten einen Type-O-Negative Song.
Um 16:20 trat ZERAPHINE auf die Bühne. Die Berliner Band rund um den ex-Dreadful Shadows Mitglieder Sven Friedrich und Norman Selbig präsentierten ihr Debüt-Album "Kalte Sonne". Viele Fans waren anwesend und sangen die deutschsprachigen Texte einfach mit. Coverversionen scheinen definitiv im Trend zu liegen, als letztes Stück spielten sie "In your room" von Depeche Mode. An dieser Stelle kann auch erwähnt werden, dass der Bassist und Bandjüngste Micha auch bei der deutsprachigen Rockband ELVIRA aktiv ist.
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Wegen eines Stromausfalls gingen SCHANDMAUL erst verspätet auf die Bühne und spielten erstmal nur akustisch. Das Problem wurde aber sehr schnell behoben und die Powerfolker konnten richtig loslegen. Mit Dudelsack, Schalmei und Geige machten sie richtig Stimmung.
Als vorletzte Band traten LETZTE INSTANZ aus Dresden auf. Die Besetzung hat sich vor kurzem erheblich verändert. Schlagzeuger und Bassist wurden ersetzt. Ihre Live-Qualität ist aber erhalten geblieben. Der Sänger und Frontmann hatte wieder eine Metamorphose durchlaufen und hatte ein völlig neues Erscheinungsbild im Vergleich zum Cover der letzten CD "Kalter Glanz". Statt dem kahlgeschorenen Kopf gab es blondes Haar und Vollbart. Es schien aber nicht allen zu gefallen, ein Fan meinte dazu "der sieht wirklich unmöglich aus". Ein Podest wurde für den Cellisten auf der Bühne aufgestellt, damit die Fans das virtuose Spiel des rothaarigen Geschöpfs verfolgen konnten. Feuerspucken gehörte auch zur Show der Jungs aus Dresden.
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Die Headliner des Festivals waren die Mittelalterrocker von IN EXTREMO. Die Klänge von Dudelsack, Trommel, Gitarren und Schlagzeug wurden kräftig mit Pyrotechnik unterstützt. Das Publikum war sichtlich begeistert und die Band freute sich wieder in Deutschland zu spielen.
Fazit: Ein absolut empfehlenswertes Festival.
Einziges Manko: Es gab keinen Met. Aber beim nächsten Mal vielleicht...
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