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Bandwettbewerb 1. Vorrunde in der Weissen Rose am 01.12.2001

Es war der zweite Bandwettbewerb in diesem Jahr und diesmal hatten sich so viele Bands in der Weißen Rose beworben, dass nun der Contest in zwei Vorrunden à sechs Bands aufgeteilt wurde. Ganz zum Erfreuen des Veranstalters strömten die Massen bereits bei Einlass an die Kasse und sorgten dafür, dass bei der ersten Band der Saal voll war.

Die Standardviererkombo LIGHTKULTUR gaben mit ihrem puren Rock als Opener richtig Gas. Schwecke (vocals, guitar), Thilo (guitar), Steffen (bass) auch bekannt als Boxer und Basti (drums) bilden die Band, die hier auf den Tag genau ihren Dreivierteljahr-Geburtstag feierten. Ihren Namen haben sie Boxer zu verdanken, der in seinem Deutschunterricht aufpasste, bei dem das Thema deutsche Leitkultur diskutierte wurde und der Lehrer diesen Begriff in verschiedenen Schreibweisen an die Tafel schrieb. Dennoch, um hier Missverständnisse vorzubeugen, distanzierten sie sich im Interview deutlich von dem eigentlichen Sinn dieses Begriffes. Thilo sagte: "Nehmt es auf wie ihr wollt." Basti betonte: "Für uns ist die Mucke an sich das Wichtigste und wenn wir es schaffen Stücke zu komponieren, bei denen die Leute tanzen und feiern, dann sind wir glücklich." "Party und Rock, man!" fügte Thilo hinzu.

Dies bewiesen sie auch on Stage, wo Basti die Beats fit und sicher nach vorne stampfte, Boxer mit melodischen Basslinien den Groove verfeinerte, Thilo mit seiner silbernen, spacigen Klampfe einprägsame Riffs spielte und Schenk die Gitarre krachen lies und mit seiner powergeladenen Stimme die deutschen Texte in den Raum schickte. Ca. 200 Gäste nahmen dies mit Freude auf, sie tanzten, pogten und applaudierten.
Eine Demo-CD haben die Jungs natürlich auch, die sie in der Spirale aufgenommen hatten, wo sechs Songs drauf vertreten sind. Mit dieser Scheibe wollen sie sich bei Clubs und Plattenfirmen bewerben (wie man das halt so macht) und hoffen, dass eines Tages auf einen ihrer Konzerte sie von wichtigen Personen angesprochen werden. Das steht jedoch zur Zeit eher im Hintergrund wie Basti so schön sagte: "Weiterbringen tun uns nur die Fans und niemand anderes."
Die Bühnenshow war ihrer Musik sehr gut angepasst. Thilo bewegte sich viel und in den harten Parts war die ganze Band am Abgehen, wobei ihr Zusammenspiel fantastisch war. Dieses waren nur ein paar der Gründe wieso sie die erste Vorrunde für sich entschieden haben.
Ihre Songs wie 'Ich hör den Schrei', 'Was willst Du erzählen' und 'Weil Papi nur das Beste will' sind zu finden unter www.virtual-volume.de.

Die STIRPS brachten ihre Performance leider nicht so gut wie beim letzten mal hier in der Weißen Rose, daher schafften sie den Sprung ins Finale, was übrigens am 02.02.2002 stattfinden wird, nicht.

PAMPELMUSE betraten die Bühne und brummten mit ihrem Britpop ein wenig herum. Die Kombo um Sänger Kolja brachte zwar schöne Melodien und Harmonien, dennoch überlagerten sich diese derart, so dass das Endprodukt verwaschen klang und eher stressig wirkte. Dem Publikum gefiel es trotzdem, welches sie somit über die Vorrunde hinausbrachte.

 

Nach großer Aufregung und einigem Alkohol intus waren nun PHAT PHISH (hoffe endlich mal richtig geschrieben) an der Reihe ihr Bestes zu geben. Man merkte, dass die vier jungen Boys aus Lichtenrade noch in den Anfängen ihrer Musikkarriere steckten. Ihre Songideen kamen leider nicht so gut rüber wie sie klingen könnten. Becker (vocals), Taylor (guitar), Gork (bass) ganz fein mit Jacket und Krawatte und Hannes (drums) begeisterten nichtsdestotrotz mit ihrem Hardcoregrunge ihre Fans, die pogten und mitfieberten, und strahlten eine gewaltige Sympathie auf der Bühne aus. Schade, dass die Stimmen am Ende nicht gereicht haben. Lasst den Kopf nicht hängen Jungs.

Hannes von Phat Phish wechselte nun von den Drums zum Bass bei der Viermannband SOLSTITUDE. Diese Jungs hatten es einfach nur drauf: Nico (drums) knüppelte die Doublebase, Hannes (bass) slappte was das Zeug hielt, Fabian Fi. (guitar) überzeugte mit einem derart satten Sound und Fabian Fl. (vocals) kreischte mit seiner coolen grungigen Stimme die Halle zusammen. Auch sie schafften es eine Runde weiter.

Den Abschluss setzten JAILBREAK, die außer Konkurrenz spielten. Cizco (vocals), Bakerman (vocals, guitar), Marc van D., das PI (bass), Mina (keyboard) und Gunnar (drums) holten die letzte Power aus den übriggebliebenen Menge heraus. Cizco erwähnte gegenüber whiskey-soda: "Jailbreak heisst genau genommen übersetzt Gefängnisausbruch. Wir möchten uns mit unserer Musik nicht an irgendwelche Normen klammern und in eine Schublade gesteckt werden, deswegen vermischen wir unsere Crossover-Songs mit Reaggea und Rock mit mehrstimmigem Gesang." PI fügte hinzu: "So wie die Stücke kommen versuchen wir sie auch zu bearbeiten und zu spielen."
Sie präsentierten ein Set mit zwölf Songs, bei denen sie ihre verschiedenen Musikeinflüsse zur Show stellten. Gunnar gab einen präzisen Beat vor auf den PI am Bass teils slappend teils groovend voll einstieg. Die beiden Gitarren wechselten zwischen melodischen Harmonien und krachenden Verzerrsounds, die durch das flächige Keyboard stark unterstützt wurden. Beim ersten Song gab es Probleme beim Zweitgesang, das Keyboard war an einigen Stellen etwas zu laut, was aber später dann behoben wurde und insgesamt ein guter Sound aus den Boxen hallte.
Ein Tipp, den sie in ihrer nun über fünfjährigen Karriere jungen Bands mit auf den Weg gaben, war: "Nie aufgeben!" Ihre größten Ereignisse waren bisher das Konzert vorm Roten Rathaus an einem 1. Mai vor ca. 5.000 Zuschauern und das Erreichen des Emergenza Berlin Finales in diesem Jahr. Natürlich hatten sie die meisten ihrer Konzerte in kleineren Klubs, jedoch egal wie viele Leute ihnen zuhörten, sie gaben immer 100 %, um alle im Raum für ihre Mucke zu begeistern. Bisher hat es jedoch trotz ihrer unzähligen Bemühungen bei Plattenfirmen mit ihren verschieden Demo-CD's anzukommen noch nicht geklappt.

 

Der Solo-Gitarrist arbeitete viel mit Obertönen und halligen Sounds. Im allgemeinen gingen die sechs auf der Bühne gut ab und man merkte, dass sie viel Spaß an diesem Gig hatten. Ab und zu sah man trotz des Nebels auf der Bühne das gewaltige Drumset von Gunnar hinausragen, auf dem er mit seinen vielen Becken an wichtigen Stellen ihrer Stücke den besonderen Kick gab. Hin und wieder setzte er auch die Doublebase ein. Nachdem sie die Sieger gekürt haben und diese auf die Bühne baten, rockten sie das Cover 'La Bamba' und boten somit einen gelungenen Abschluss dieses Abends.
Ihre Songs wie 'Kleines Mädchen', 'Color of Pain' und 'Respect' haben jeweils ihren eigenen Character und klingen auch für Nichtmusiker sehr interessant. Wer sich Stücke von JAILBREAK runterladen möchte kann dies unter www.besonic.de tun, ansonsten wer weitere Infos über die Band haben möchte kann sich mal auf ihrer sehr gelungenen Homepage umgucken: www.jailbreak-berlin.de.

An dieser Stelle wünscht das Whiskey Soda Team allen Finalisten viel Glück.


 

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Bastian
© 12/2001 whiskey-soda.de
 



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