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The Quireboys - Just Rock 'n' Roll

Good old Rock'n'Roll ist wieder da, in Form eines neuen Albums der Quireboys. Vergangene Woche waren die Jungs in Berlin, Frontman Spike und Gitarrist Guy sprachen mit uns und am nächsten Tag gab es im Knaak ein Konzert, von gut gelaunten Rockern.

Es gibt sie doch noch, Musiker, die einfach mal die Zeit vergessen und einfach machen, wozu sie Lust haben, Rock'n'Roll. "can't imagine, doing anything else" meint Sänger Spike gleich zu Beginn unseres Gespräches. Sie haben nichts und wollten nichts anderes als Musik machen, erzählen Spike und Klampfer Guy. Na, gut, auf die Frage, was sie denn vor den Quireboys gemacht haben, gibt Spike dann doch zu, er hatte mal einen "good hornest job" nämlich als Maler. Doch außer diesem Fehltritt haben beide immer nur in diversen Bands gespielt.

Und dabei haben ihnen nicht mal ihre Eltern dazwischen gefunkt. Spike's Dad fand es toll dass sein Sohn in einer Band spielt, bei Guy sei es genauso gewesen. Doch der merkte dann an: "Ich weiß nicht, ob ich will, dass meine Kinder in einer Band spielen" Und mit einem ironischen Blick auf Spike meinte er weiter:"ich hoffe, keines meiner Kinder geht durchs Leben, so wie Du das tust" Aber dass sie Spaß haben, an dem was sie tun, brauchen sie nicht mehr erklären, das hört man. Wer auch im Jahr 2001 so konsequent diese Art von Rockmusik durchzieht, das will schon was heißen. 1990 hatten die Briten mit 'A Bit Of What You Fancy' ein Erfolgsalbum herausgebracht.

Der Nachfolger verkaufte sich eher schlecht und man ging getrennte Wege. Und es war nicht wirklich geplant, ein neues Quireboys-Album zu machen. Das kam eher zufällig, es gab ein paar Songs und Ideen, und eine Freundin fragte Spike irgendwann, ob der das nicht als Album rausbringen möchte: "wir hatten ein paar Songs... und ich ging auf Tour...und eine Freundin sagte, als ich zurückkam, "Willst Du nicht eine Platte machen?" Und Guy fügte noch hinzu, dass sie eigentlich gar nicht wussten, wofür sie diese Songs nehmen wollen. Es war zu dem Zeitpunkt noch nicht klar, dass daraus eine Quireboys-Scheibe werden sollte: "Am Anfang hatten wir nicht vor, Quireboys zu machen, wir wussten es nicht, wir haben nur diese Songs geschrieben und aufgenommen. Und ich hab sie einer Freundin gegeben ...und sie hat sie verschiedenen Leuten vorgespielt und wir bekamen einige Angebote für Deals." Und so fand man sich dann wieder zusammen.

Was dabei entstand, ist Rock'n'Roll, wie der Albumtitel besagt 'This Is Rock'n'Roll'. Spike und Guy erzählen weiter zur Arbeit an dieser Scheibe, dass es angenehm gewesen sei, die CD ohne Produzenten zu machen. "Da ist zu viel von ihrer (der Produzenten) Identität. ... Glücklicherweise vertraute uns die Plattenfirma und wir konnten es selber machen. Das konnten wir bei keiner anderen Platte.", meinte Guy und Spike fügte hinzu, dass ein guter Techniker genüge.

Nun und vielleicht hätte ein Produzent durchaus mehr Modernität in die Scheibe bringen wollen. Solchen Gefahren sind die Jungs damit aus dem Wege gegangen. Die Firma vertraute ihnen und das Ergebnis kann sich hören lassen. Zumindest jene, die auf die Guten alten Zeiten des Rock stehen, diese nicht vergessen haben, sich immer wieder daran erinnern wollen oder, so wie die Quireboys, den Rock'n'Roll immer noch so leben, wie einst, die werden auch dieses Album mögen. Man spürt die Einflüsse, zu denen sich die Briten auch durchaus bekennen, die Stones und nicht zu verkennen Rod Stewart.

 

Aber die Musik allein ist es nicht, was das Leben eines Rock'n'Roll-Musikers ausmacht. On The Road, die Tour ist mindestens genauso wichtig, wenn nicht gar wichtiger. Und so waren auch Spike und Guy zwar reichlich müde und angeschlagen vom Long-Island-Ice-Tea des Vorabends, wie Guy gestand, doch auch in jener Nacht sollte im Friedrichshain bis in die Morgenstunden gefeiert werden, bevor man am nächsten Tag den Berlin-Gig hatte. Die Tour sei bisher in Kanada und anderen Deutschen Städten (der Long-Island-Ice-Tea-Gig war in Hamburg) sehr erfolgreich gewesen und man freue sich aufs Berliner Publikum, erzählten die beiden. Die Berliner hatten sich dann auch, zwar nicht in Massen, aber doch zu einer netten Rocker-Gesellschaft im Knaak eingefunden, um den gut gelaunten fünf Burschen auf der Bühne zu lauschen und mit ihnen zu rocken. Wie immer begann Spike die Show mit der Ansage, dass dies Rock'n'Roll sei und schon nach dem zweiten Song schrie er nach seiner "Medizin", die er natürlich seiner Stimme wegen benötige: "Where's my Jägermeister".

Zu dem Zeitpunkt brauchte Guy eigentlich auch schon eine neue Saite, die war nämlich gleich zu Beginn gerissen. Es gab eine nette Mischung aus vorwiegend neuen, aber auch alten Songs. Zwischendurch machte Spike andauernd belustigte und belustigende Bemerkungen. Wie gesagt, gut gelaunt. Die Jungs haben einfach Freude an ihrer Musik, das ist nicht zu übersehen. Nun konnte ich mir erst recht vorstellen, dass sie sich nicht vorstellen können, etwas anderes zu tun. Zwar hatte ich am Vortag am Nachmittag noch zwei jammernde müde Musiker vor mir sitzen, aber trotz diverser Mixgetränke, zu viel feiern, zu wenig Schlaf und wer weiß, was noch alles, trotzdem oder gerade deswegen lieferten sie eine gute Show ehrlicher Rockmusik, This is Rock'n'Roll...


 

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Jack_D
© 11/2001 whiskey-soda.de
 


Kurzinfos: The Quireboys

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- The Quireboys

Artikel:
- The Quireboys - Just Rock 'n' Roll

Rezensionen:
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