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Bereits seit sieben Jahren spielen die Hellacopters Rockmusik, die angelehnt ist an den Bands der späten 70er und frühen 80er Jahren. AC/DC, The Rolling Stones, Lynryd Skynryd oder auch die Ramones sind mehr als nur Ursprünge oder Einflüße, der aus Stockholm stammenden Hellacopters.
Sie selber verstehen sich als Vertreter der "Hard-Working-Class". Einfach, geradeaus mit dem entsprechenden Druck nach vorne, so sind die Menschen und so ist auch der Sound oder vielmehr die Musik der schwedischen Rockband. Das ganze Nachdenken, Hintergründige und in endlosen Loops, Breaks und musikalischen Phrasen verpackte, ist nicht das, was Ihnen wichtig ist, "..wenn Du zurückschaust, dann habe ich das Gefühl, das es in den 70er und 80er Jahren vielmehr gute Bands gab, als heutzutage. Die ganzen Covergeschichten und das Artwork sahen früher einfach besser aus. Es ist genau diese Art von Musik, die wir mögen. Wir kümmern uns einen Scheiß um Trends, es geht doch nur um gute Musik."
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Die ganze Geschichte begann 1994, als Nick Royale, Kenny Hakansson, Robert Eriksson und besagter Dregen von den Backyard Babies eine 7"-Single unter dem Bandnamen The Hellacopters aufnahmen, inzwischen ist das gute Stück schlappe $150 wert.
Nach einigen Auftritten und weiteren Eigenproduktionen, wurden im rockverrückten Schweden einige Labels aufmerksam und schließlich endete dieses Kapitel mit der Unterzeichnung eines Vetrages auf dem schwedischen Independent-Label White Jazz. Es folgte das Debut Album 'Supershitty To The Max' sowie 'Payin The Dues' und 'Grande Rock'. Zwischen diesen drei Alben veränderte die Band ständig ihr musikalisches Line-Up. Dregen war gezwungen die Band zu verlassen, da sich die Arbeit mit den Hellacopters nicht mehr unter einem Hut bringen ließ, mit dem was er eigentlich machte, die Backyard Babies. Nicht nur Dregen verließ die Band, neben einem neuen Gitarristen, Robert Dahlqvist, war Bobby Lee Fett als fünftes Bandmitglied aufgenommen worden und verstärkte die Hellacopters am Piano. Somit war auch endgültig der heutige Seventies Revival Sound geboren und komplettiert, doch mit all dem war eigentlich nicht zu rechen:"...als wir anfingen, wollten wir nur gute Musik machen, des Sounds wegen. So war es eigentlich immer. Natürlich wollten wir auch soviele Leute erreichen, wie es halt geht, doch in erster Linie arbeiten wir seit dem ersten Tag an der Möglichkeit weiterhin gute Musik zu machen. Wir sind froh das die Leute es mögen"
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Nun war es wohl Zeit sich die erworbenen Lorbeeren auch auszahlen zu lassen und an höhere Ziele zu glauben. Die Konsequenz des Ganzen ist ihr aktueller Release 'High Visibilty' auf einem Major Label. "Wir nahmen das neue Album auf und zahlten alles selber. Als die Songs fertig waren und wir sie nur noch abmischen brauchten schauten wir uns um. Wir hatten verschiedene Angebote, einige Independent Labels sowie auch Majors. Universal hatte das beste Angebot. Wir hatten das Gefühl, das sie verstanden wer wir waren, was wir machen wollen und standen hinter unserer Bandgeschichte."
Startend mit 'Hopeless Case Of A Kid In Denial' wird einem klar, daß sich trotz des Wechsels an der Einstellung der fünf Schweden zu ihrer Musik nichts geändert hat. Sie produzieren straighten Rock, der sich mit Gun's 'n Roses Ende der 80er Jahrer vergleichen läßt. Melodische Riffs, Pianobegleitung a là Little Richard und eine, zwar klare Stimme, der man aber einige Päckchen Zigaretten zurechnen will.
Das gesamte Album ist eine eigentliche Retrospektive durch den Rock 'n Roll der 70er und 80er Jahre. Er vermittelt das Gefühl, das es immer noch simple und einfache Dinge auf dieser Welt gibt, die man genießen kann ohne eine bestimmte Qualifikation zu haben, damit man mitreden darf. Natürlichkeit und vielleicht ein kleines bißchen die Vergangenheit in die Gegenwart holen, zeichnen The Hellacopters aus. Was passieren wird steht in den Sternen und selbst The Hellacopters wissen noch nicht sorecht wie sie all dies einordnen sollen, "Wir wissen noch nicht was wir demnächst alles tun werden...sicherlich werden wir erstmal ausgiebig touren, doch wenn es um die Musik geht, ist es einfach schwer zu sagen, es ist halt ein natürlicher Prozess, warten wir es ab."
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