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Caliban - Die Differenzierung zu Slayer

Caliban aus dem Essener Raum gehen mit ihrem MetalCore in die nächste Runde und dokumentieren eindrucksvoll, warum sie zu den wichtigsten Vertretern ihres Genre zählen: Kurz nach dem Erscheinen der Split-CD mit ihren LifeForce-Kollegen Heaven Shall Burn, steht dieser Tage mit 'vent' der zweite Longplayer des Quintetts vor der Veröffentlichung und birgt so manche Überraschung.

Von Beginn an fällt auf, dass das neue Material deutlich stärker Metal ist als alle bisherigen Releases. Die neue Scheibe stellt dabei zugleich eine enorme Steigerung dar, denn die zwölf Songs lassen den jugendlichen Mosh-Stil der alten Platte 'a small boy and a grey heaven' weit hinter sich und stoßen in neue musikalische Gefilde vor. Die Vielfältigkeit der einzelnen Kompositionen ist dabei die neue Stärke des Fünfers, ohne aber die typischen Mosh-Parts zu vernachlässigen. Besonders die Komplexität des Werkes überraschte mich stark. Viele Elemente, wie z.B. Frauen-Gesang oder gar ein Break-Beat-Schlagzeug (!), waren sicher nicht zu erwarten und lockern das Gesamtbild deutlich auf. Gerade für eine deutsche Hardcore-Band sind diese Feinheiten fast schon innovativ und öffnen der Band für die Zukunft neue Wege.

Caliban kombinieren Metal mit einer Prise Emo und folgen den Spuren großer Bands wie Morning Again, Main Season oder auch AcMe, aber zugleich auch Bolt Thrower und natürlich Slayer... Dabei scheut sich die Band endlich nicht mehr auch vordergründig Melodien zu verwenden, zu denen Shouter Andy inzwischen richtig singt. Thematisch hat sich nicht viel geändert und so drehen sich die Texte einmal mehr um Probleme im zwischenmenschlichen Bereich. Im Line-Up gab es eine kleine Änderung, da Gitarrist Thomas inzwischen ausgestiegen ist. Ersatz hat sich schnell in Denis von Aclys gefunden, der schon für die letzte Scheibe der Band einen Track beisteuerte und auch sonst gut in die Formation passt, wie Drummer Robert zu berichten weiß: "Denis hat ein Händchen für geile Gitarrenläufe (wie zum Beipiel das Outro auf 'vent') und wir sind schon sehr lange befreundet. Nüchtern betrachtet ist Denis für uns die bessere Lösung, da er ein sehr guter Gitarrist ist und auch genug Zeit für die Band hat." Der sich nicht selbst erklärende Bandname ist einerseits aus Shakespeare's 'Der Sturm' entliehen, anderseits aber auch eine Comic-Figur aus X-Men. Allgemein steht Caliban für einen grobschlächtigen Menschen.

 

Die musikalische Entwicklung der Gruppe vollzog sich nach ihrer Gründung relativ geradlinig und die selbstbetitelte Debut-MCD wies nicht nur den Weg sondern deutete auch auf das große Potential der Essener hin: "Wir haben 1997 als Hardcore-Band unter dem Namen Never Again angefangen und schnell gemerkt, dass wir uns nicht nur auf ein Genre festlegen wollen. Das wäre uns zu langweilig gewesen. Der Metal-Anteil in der Musik ist mit der Zeit immer größer geworden." Ganz bewusst stellen die Jungs die Arbeit an den eigenen Kompositionen in den Mittelpunkt: "Wir versuchen unser Songwriting von Platte zu Platte zu verbessern und zu perfektionieren. Außerdem lernt man mit der Zeit auch viel dazu und entwickelt sich weiter, was man auf unseren Platten hoffentlich mitverfolgen kann." In jedem Fall! Nach einer eher rohen MCD, folgten schnell eine astreine Mosh-Platte und eine überzeugende Split-CD, die jetzt in einem kleinen Meisterwerk gipfeln. Kritiker unterstellen Caliban dennoch immer wieder, eine bloße Slayer-Kopie zu sein, was meiner Meinung nach nicht zutreffend ist: "Was soll ich schon groß dazu sagen? Es ist halt das Problem der meisten Hardcore-Bands, laufend nur mit Slayer verglichen zu werden. Außerdem kann man nicht leugnen, dass heutzutage alle Hardcore- und Metal-Bands irgend etwas von Slayer haben, denn sie haben diese Musik geprägt wie kaum eine andere Band. Es ist doch immer das Gleiche: spielt man teilweise etwas disharmonische Riffs, klaut man gleich bei Slayer." ...von denen viele Riffs auch wirklich stammen: "Es stimmt schon, dass Slayer diese Riffs quasi erfunden haben, trotzdem sind wir nicht der Meinung, dass sie diese Riffs gepachtet haben. Jede Band hat halt ihre Wurzeln und bei uns, wie auch bei den meisten anderen Metal- und Hardcore Bands, liegen diese bei Slayer. Natürlich nervt es, immer nur auf eine stumpfe Slayer-Kopie reduziert zu werden, da wir sicherlich auch noch viele andere Facetten zu bieten haben. Was sollen wir machen???" Diese Frage ist sicherlich berechtigt, auch wenn ich mich persönlich gar nicht an geklauten Riffs störe. Vielmehr sollte man sich wirklich auf die individuellen Elemente der Musik konzentrieren, denn die Fünf versuchen wahrlich, einen eigenen Weg zu gehen und das nicht erst mit ihrer neuen Platte. Das musikalische Spektrum reicht dabei von Hardcore über Metal, EmoCore bis hin zu Drum-and-Bass... Abschließend bleibt Robert nicht mehr viel zu sagen: "Wir hoffen natürlich, dass sich die ganze Arbeit, die wir in die neue Platte gesetzt haben, rentiert und Euch 'vent' genauso gut gefällt wie uns. Macht Euch einfach selbst ein Bild und kommt am 07.04.01 nach Saalfeld zu unserer Release-Show. Unsere Musik wird sich ständig weiterentwickeln, nur wie, das können wir jetzt natürlich noch nicht sagen. Wir warten erst einmal die neue Scheibe ab und sind gespannt, wie sie ankommt..." Um fehlende Resonanz brauchen sich Caliban sicherlich nicht sorgen, ist doch kaum eine andere Band live derart präsent und kickend wie die Essener. Hat man zudem noch ein Album wie 'vent' im Rücken, kann eigentlich gar nichts schief gehen!


 

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Kurzinfos: Caliban

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