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All Freaks Tour 2004 - Auftakt für den Nachwuchs

Das ist die Kraft, die im Netzwerk steckt. Junge, aufstrebende Bands haben sich zusammengeschlossen, um sich gemeinsam emporzuarbeiten. Der "All Freaks"-Sampler erwies sich als Erfolg, die gemeinsame Tour, die mit 31 Auftritten durch Deutschland, Österreich und die Schweiz führt, startete am Freitagabend im Cottbuser Glad-House.

Von den 17 beteiligten Bands werden jeweils drei bis sechs Vertreter der rockenden Zunft pro Auftritt auf der Bühne stehen, die das weite Spektrum des Rocks über New Metal, Gothic Rock, Industrial oder Heavy Metal fast komplett abdecken. Die Feuertaufe bestritten die Berliner New Metal-Formation Redeema, die Art Metaller Bionic Angel und die Schwermetaller von Kaminari.

Den sechs Mannen und Sängerin Sonia von Redeema oblag es, die ersten Klänge der All Freaks-Tour vor leider nicht allzu zahlreich erschienenem Publikum zu erzeugen. Doch dank eines eigenständigen musikalischen Stils, der den Begriff des New Metal erweitert, und sichtbarer Freude auf der Bühne zu stehen, gelang es den Berlinern die Köpfe zum nicken zu bringen und Eindruck zu hinterlassen. Neben einer breiten Gitarrenwand und treibendem Rhythmusfundament sowie scratchendem DJ überzeugte besonders die vokale Darbietung von Sänger Basti und seiner Kollegin Sonia, die sich atmosphärischen Duetten wie in "My Life", "Lovesong" oder "Back To Life" hingaben, diese gestenreich untermalten und mit einem Wechsel zwischen melodischem Gesang und aggressiven Schreien interessant gestalteten. Ein starker Auftakt der Tour.

 

"Es war schade, dass die Halle etwas leer war, trotzdem haben wir versucht, alles zu geben, um den Auftritt zu rechtfertigen, da wir zum ersten Mal in Cottbus sind." resümiert Sänger Basti den Auftritt. "Wir versuchen immer besser zu werden. Wenn wenig Leute da sind, hat man auch die Möglichkeit, das Publikum direkt zu bewegen. Auch spielen wir immer für uns selbst, weil wir Spaß haben wollen." erzählt die portugiesische Sängerin Sonia. Mit der Tour wollen Redeema, deren Name vom englischen Begriff für Erlöser abstammt und die in Berlin auf großes Fanpotential zählen können, ein breiteres Publikum ansprechen "und neues Publikum erobern. In neuen Städten kann man viel an Erfahrung gewinnen, die Tour schweißt die Band weiter zusammen." weiß Sänger Basti.

Doch auch die Erfahrung, mit anderen Gruppen durch die Lande zu reisen, ist für einen Großteil der teilnehmenden Bands Neuland. "Es entsteht ein kollegiales Gefühl, auch wenn es Bands aus anderen musikalischen Richtungen sind. Man knüpft Kontakte und erfährt etwas über andere Szenebereiche." erklärt der Frontmann, der mit seiner Kollegin das eventuell skeptische Publikum bekehren will.

"Unsere Musik als New Metal zu bezeichnen, ist natürlich ein Kompromiss. Wir sind sieben Leute mit verschiedenen Geschmäckern, wir haben einen DJ, Dark Metal-Geschichten in der Musik, Duette, Gothic-Elemente. Der kleinste gemeinsame Nenner ist der Metal. Wenn man sieben Leute in der Band hat und jeder sieben Bands mag, hat man schon 50 Bands, die die Band beeinflussen. Das macht dann Redeema aus." beschreibt Basti die Philosophie der Band. "Wir sind auch nie festgelegt auf einen Stil, arbeiten je nach Emotion am Song. Wir machen, was wir wollen." beschreibt Sonia die Arbeitsweise der Band. Nach den Auftritten werden Redeema ein neues Demo aufnehmen, Plattenfirmen anschreiben, um dann im nächsten Jahr eine neue CD auf dem Markt zu haben.

Bionic Angel bedeckten den Bühnenboden komplett mit Federn, wohl sinnbildlich für ausgerissene Engelsflügel, dazu posierte die Band optisch ansprechend in Lack- und Ledergewändern und apokalyptischer Gesichtsbemalung, die dem Black Metal-Bereich entlehnt war. Stilistisch pendelte die Band zwischen Depeche Mode und Satyricon, reizvoll zwischen elektronischen Elementen, Dark Metal-Passagen und schwarzmetallischen Einschüben. Aggressiver Gesang wechselte sich mit sehr melodischen Refrains ab, die mit atmosphärischen Keyboardklängen in Stücken wie "Love And Death" oder "End Of Days" unterlegt waren.

 

Auf japanisch heißt Gewitter Kaminari. Mit fernöstlichen Klängen hatte der Fünfer nichts am Hut, jedoch erzeugte die Band ein regelrechtes Riff-Gewitter. Kaminari zelebrierten sehr melodischen, klassischen Heavy Metal mit Iron Maiden-orientierten Gitarrenläufen, zweistimmigen Soli und einprägsamen Refrains sowie einer angenehm dunklen, kraftvollen Vokal-Arbeit. Hymnen wie "Vampire Vanity" zeugten von der Klasse der Band, die sich zu später Stunde von den leeren Plätzen vor der Bühne nicht entmutigen ließ.

Trotz der geringen Besucherzahl boten die beteiligten Bands engagierte Auftritte, die Hoffnung geben sollten für die folgenden Auftritte. Der Auftakt ist geglückt!


 

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Ingo
© 09/2004 whiskey-soda.de
 


Kurzinfos: Redeema

Homepage:
- Redeema

Artikel:
- Colibri - Handmade-Metal aus dem stürmischen Gropiusstadt
- Redeema - Sieben ist die Zahl der Erlösung
- All Freaks Tour 2004 - Auftakt für den Nachwuchs
- All Freaks Tour - Eine Chance für Freaks

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