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Amon Amarth - Wohlgesonnene Nornen

Als die Redaktionslieblinge Amon Amarth im Jahre 1992 als kleine Undergroundband aus Tumba, einem Vorort im Süden Stockholms, mit dem Musizieren begannen, dachte wohl keiner der Beteiligten daran, dass man über eine Dekade hinweg, charakterisiert durch harte Arbeit, ausgedehnte Touren und stets überzeugende Alben, sich zu einer der etabliertesten und beliebtesten Death Metal-Bands Europas entwickelt. Spätestens mit dem exzellenten "Versus The World" gelang den Schweden der große Durchbruch, diesen Status gilt es nun mit "Fate Of Norns" zu belegen. Sänger Johan Hegg erklärt, warum dies gelingen wird.

Besonders mit ihren grafischen Elementen und den Texten, die tief in der Wikinger-Thematik und der nordischen Mythologie verwurzelt sind, zogen Amon Amarth zahlreiche Fans in ihren Bann. Die epischen Melodien, für die die Band ebenso steht, unterstreichen den archaischen Gesamteindruck der Amarth´schen Kunst und sorgen zusätzlich für einen hohen Wiedererkennungswert der Kompositionen. Auf eben jene Trademarks setzen die Schweden erneut bei ihrem neuen Output "Fate Of Norns", an dem mit viel Einsatz und professionell gearbeitet wurde: "Es ist eine Menge harter Arbeit, die in dem Album stecken. Wir haben fünf Wochen aufgenommen und haben zwei bis drei Tage frei gehabt. Wir nahmen jeden Tag von acht Uhr morgens bis 17 Uhr auf und waren sehr müde..." lacht Johan Hegg, rückblickend auf den Studio-Aufenthalt im Berno Studio. "Wir arbeiteten sehr konsequent, haben keine Partys gefeiert. Es war auch ein Pub in der Nähe, doch es war keine Zeit, um dort groß etwas zu trinken." so der Sänger.

Die Abstinenz wirkte sich hörbar positiv auf die acht neuen Wikinger-Hymnen auf, bei denen Gitarrist Johan Söderberg diesmal mehr zum Songwriting beitrug und dem Hauptkreativen der instrumentalen Seite, Gitarrist Olli Mikkonen, so zur Hand ging, dass den Stücken eine neue Vision verliehen wurde. Auch nahm man einige Songs unvollendet ins Studio, an denen dort dann ein wenig improvisiert und neue Sachen ausprobiert wurden. Mit dem Mix war die Band jedoch die Band nicht vollends zufrieden, weshalb dieser erneut vorgenommen wurde, um ein noch wuchtigeres Ergebnis zu erzielen. "Als wir die Promo-CD in den Händen hielten, entschieden wir uns schnell dazu, den Mix zu erneuern. Das ist unsere Arbeit auf dem Album und wir wollen es trotzdem schnell draußen haben. Wir wollten keinen rohen Mix, niemand will glaube ich einen schlechten Mix, also machten wir das noch mal. Es ist ein brillantes Album geworden, auf das ich sehr stolz bin. Und ich bin sehr froh über die Reaktionen, die wir bis jetzt zu "Fate Of Norns" bekommen haben!" berichtet Johan Hegg gutgelaunt.

 

Der Optimismus ist dabei begründet, denn die Nornen, die laut Mythologie die Schicksalsfäden spinnen und zum Titel des Albums avancierten, scheinen einen besonders dicken Strang für Amon Amarth gefertigt zu haben. Derart intensiv und hymnisch klang man noch nie, was wohl auch dem gedrosselten Tempo, das noch mehr Platz für große Melodien lässt, zuzuschreiben ist. "Wir hatten natürlich keine Intention, diesmal langsame Songs zu schreiben. Wir sind spontane Musiker, sagen nicht: "Wir haben jetzt vier langsame Songs, wir brauchen schnelle Songs!". Die langsamen Stücke klangen gut, wir hatten auch schnelle Songs, befanden sie aber nicht als gut genug." erklärt der bärtige Frontmann.

"Alle Stücke drehen sich um Schicksal, deshalb wählten wir den Titeltrack auch als Titeltrack, da dieser mit allen Inhalten der Songs verbunden ist. Von daher ist der Titel nicht nur eine coole Zeile..." beschreibt der Schwede die Intension des Albums. "Die Themen für die Stücke finde ich eigentlich immer recht einfach. Aber manchmal ist es auch schwer, neue Wege für das Texte schreiben zu finden und neue Variationen des Wikingerthemas zu finden. Wenn ich versuche, neue Lyrics zu verfassen, versuche ich über mein eigenes Leben zu schreiben, nur diese Thematiken dann in die Wikingerzeit zu fassen. "Across The Rainbow Bridge" ist z.B. ein Stück über meine Großväter. Meine Texte sind also eigentlich über das reelle Leben verfasst. Ich schreibe über diese Themen und ändere sie dann halt auf die Wikinger um. Man kann in den Stücken viel über mein Leben erfahren." erklärt Johan.

Gerüchten zufolge arbeitet der sympathische Fronmann bereits an neuen Texten, Grund genug, um an dieser Stelle nachzuhaken. "Ja, ich suche derzeit nach einem neuen Konzept für das nächste Album. Es wird wahrscheinlich ein traditionelles Konzeptalbum. Bis jetzt ist es nur eine Idee, aber ich denke, es ist ein guter Weg. Bis jetzt habe ich nur eine Basisidee. Ich weiß noch nicht, ob es sich um eine Gruppe von Leuten drehen wird, ob es in der Ich-Form erzählt wird. Manchmal kommen die Ideen recht schnell zu mir, manchmal dauert es Monate. Wenn die Ideen kommen, muss man die Chance nutzen, so wie jetzt..." lacht Johan. "Doch ich denke, zwei Jahre wird es sicherlich bis zum neuen Album dauern." vermutet der Sänger. Und in den nächsten Monaten haben Amon Amarth auch nicht die Zeit, sich über ungelegte Eier Gedanken zu machen, denn "Fate Of Norns" will angemessen promotet werden. "Wir werden zuerst im September und Oktober in Skandinavien auf Tour sein. Dann ist eine Live DVD für die Fans in Planung, die im nächsten Jahr erscheinen soll. Dort wird sicherlich auch das Material der Wacken-Show Verwendung finden." erzählt der skandinavische Hüne. Auch ein Videoclip soll erneut gedreht werden, der zweite nach dem zur Überhymne "Death In Fire" vom letzten Album. "Es ist sehr cool, uns im TV zu sehen... Wir werden also wieder einen Clip drehen, es wird wieder mit Live-Material geschehen, denn leider ist alles andere viel zu teuer." so Johan. "Aber ich hoffe, dass alle Fans das neue Album anchecken werden! Also, wir sehen uns auf Tour!" verabschiedet sich der Vorzeige-Wikinger.


 

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Ingo
© 09/2004 whiskey-soda.de
 


Kurzinfos: Amon Amarth

Homepage:
- Amon Amarth

Artikel:
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