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Unleashed - Die Motörhead des Death Metal

Neulich in unserem Forum: In den ultimativen Metalregeln steht geschrieben: § 87. Sei ein Troll oder noch besser ein Wikinger. § 88. Lerne ein paar Takte Schwedisch oder Norwegisch. Derart vorbereitet und ausgerüstet dürfte man "true" genug sein, sich mit einer der beständigsten, intensivsten und auch sympathischsten Bands des Old School Death Metal made in Sweden über ihr aktuelles Werk "Sworn Allegiance", zu deutsch: Treueschwur, zu unterhalten. Unleashed-Drummer Anders Schultz redete mit uns über das Dankes-Album an die Fans.

Die Schweden Unleashed können wohl auf die treuesten Fans im weiten Metalsektor zählen, denn zahlreich freuten sich die Anhänger, als die Band sich nach einer mehrjährigen Ruhepause mit ihrem Comeback-Album 2002 "Hell´s Unleashed" aufmachte, wieder ihren echten Death Metal zu zelebrieren. Die Wiederkehr glückte und Album Nummero Zwo nach dem Neuanfang, "Sworn Allegiance", zeigt den Vierer in bestechender Form. Der Mühe Lohn zahlte sich in Form des Wacken-Gigs aus, bei dem die Band für die kurzfristig abgesprungenen Deceide einsprang und mächtig abräumte. "Die neuen Songs wurden ganz spontan geschrieben und sie repräsentieren einfach Unleashed. Wir haben ein sehr gutes Gefühl bei den neuen Stücken. "Hell´s Unleashed" nahmen wir vor zwei Jahren auf und waren glücklich mit ihnen. Dieses mal ist alles optimal, produktionstechnisch als auch bandtechnisch, alles ist besser. Alles kam zusammen und lief hervorragend. Das Album tritt ordentlich in den Arsch." zeigt sich Anders immer noch beeindruckt vom aktuellen Output der Schweden.
"Ich will jetzt nicht sagen, dass wir das letzte Album nicht hätten machen sollen. Wir hatten lange Zeit kein Album eingespielt und dafür war es gut. Das letzte Album war mehr ein Übungsalbum, "Sworn Allegiance" zeigt das, was Unleashed ist!" schiebt der gute Anders nach und nippt an seinem Bier.

"Der Grund für diese Leistungssteigerung ist die sehr gute Chemie in der Band. Vor fünf Jahren hörten wir mit der Musik aus verschiedenen Gründen auf, aber wir lösten uns nicht auf. Wir machten einfach eine lange Pause, wegen der Arbeit und solchen Dingen. Wir hingen aber immer noch zusammen rum, es war dennoch schwer, dann wieder zusammen Musik zu machen. Jetzt ist wieder alles wie früher und das ist wirklich großartig!" zeigt sich der Schlagwerker begeistert. Ebenso angetan waren auch die Fans, zogen Unleashed doch nicht nur in der Qualität ihres Albums an, sondern auch im Härtegrad, was nicht unbedingt zu erwarten war. Stichwort: Nur eine marginale Anzahl von Bands werden mit zunehmendem Alter härter, viele dagegen drosseln mit fortschreitender Aktivität die akustische Brutalität. "Haha, ja, da hast Du recht, manchmal passiert das. Aber es gibt einige Beispiele, bei denen das nicht so ist. Motörhead etwa. Die werden auch immer älter, aber nicht softer. Wir sind in einem Alter mit vielen Bands, die Ende der 80er anfingen, wie Cannibal Corpse oder Dismember. Die werden auch nicht softer. Und wir können das auch nicht. Wenn wir das würden, käme der Split! Das wird niemals passieren..." verspricht der sympathische Schwede. Allerdings lässt diese Tendenz auch vermuten, dass Unleashed nun mit jeweils heftigeren Alben aufwarten werden. "Ja, natürlich!" zwinkert Anders. "Als wir mit der Arbeit zu diesem Album begannen, sah es nach einem sehr kurzen Werk aus, etwa wie Slayers "Reign In Blood" mit seinen 28 Minuten. Und das ist eines der besten Alben aller Zeiten. Wir hatten nicht so viele Songs, die waren alle aber sehr hart und sehr schnell. Da sagten wir uns: "Das ist wirklich ein verdammt kurzes Album!". Wir hatten jedoch noch einige Songs in der Hinterhand, die ebenso heftig waren und damit kamen die auch auf das Album drauf. Sonst wäre es ein 25-Minuten-Album geworden. Wir hatten aber zum Glück noch die Zeit, diese anderen Songs mit draufzupacken. Aber auch das nächste Album, denke ich, wird sehr brutal!" blickt Anders voraus.

 

Gute Vorzeichen also für die Zukunft, die sich scheinbar, ahäm, rosig für die Death Metal-Szene gestalten wird, sieht man den wieder gestiegenen Bedarf an harten Klängen bei den Fans als auch die Klasse der kampferprobten Bands, mit der sie derzeit auftrumpfen. "Mitte der 90er und auch Anfang 2000 ist nicht viel in der Szene passiert und die Szene schrumpfte, jetzt ist aber wieder alles auf dem aufsteigenden Ast. Die ganzen alten Bands sind noch da oder kommen wieder, wie Entombed oder Unleashed. Das ist schon hervorragend. Genauso wie Motörhead, die sind schon ewig dabei und rocken immer noch. Mit dem Death Metal wird das genauso sein." prognostiziert der Rhythmusgeber der Schweden. So könnte man den Vergleich heranziehen, dass das Todesstahl-Urgestein die Motörhead des Death Metal sind. "Haha, ich würde mich niemals mit ihnen vergleichen, aber ich würde sagen, dass wir von Anfang an selbst entschieden haben, was wir machen. Wir sind Unleashed und werden es immer bleiben. Kleine Veränderungen sind ok, man kann ja nicht immer denselben Song schreiben. Aber wir werden niemals unseren Stil ändern. Du kannst unser erstes oder unser letztes Album hören, man merkt immer, dass es Unleashed ist. Wenn wir etwas anderes machen, müssen wir den Namen ändern! Wir stehen zu dem, was wir machen, von daher könnte man vielleicht den Vergleich heranziehen..." stimmt Anders zu.

All diese Konstanz wird man demnächst auch auf der Bühne erleben können, wenn der Tourtross durch die Lande zieht. "Wenn man auf Tour ist, hat man die meiste Zeit nichts zu tun. Wenn man seine Show nachts spielt, kann man den ganzen Tag nichts groß machen, außer auf den Auftritt zu warten. Das sind dann lange Tage! Wenn man auf einem Festival spielt, ist das schon anders. Man sieht Shows, guckt sich das Merchandising an, trinkt Bier oder macht was mit seiner Freundin. Auf Tour kann man vielleicht tagsüber in einen Plattenladen gehen, weil nach dem Gig alle nach Hause gehen. Das beste auf Tour ist wirklich nur die Show, danach trinkt man ein paar Bier und dann fährt auch schon der Bus los zum nächsten Ort. Das ist alles nicht immer so lustig, wie alle denken. Aber dennoch ist es cool. Manchmal ist es besser, wenn man nur Opening Act ist..." lacht Anders über seine Tour-Ausführungen. "Vielleicht habt ihr das letzte Album verpasst, aber Unleashed sind zurück, wir haben uns nicht verändert, sind besser geworden! Wir sehen uns also auf Tour!" sagt´s und nippt an seinem Bier.


 

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Ingo
© 09/2004 whiskey-soda.de
 


Kurzinfos: Unleashed

Homepage:
- Unleashed
- Unleashed - MySpace-Seite

Artikel:
- Unleashed - Die Motörhead des Death Metal
- Unleashed - wissen auch live wo der (Thors)hammer hängt

Rezensionen:
- Hell´s Unleashed
- Sworn Allegiance
- Midvinterblot
- As Yggdrasil Trembles
- Odalheim

Mediathek:
- Hells Unleashed


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