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A Perfect Murder entstanden erst in diesem Jahrtausend, klingen aber wie eine Band, die es vielleicht schon seit den Achtzigern hätte geben können. Hardcore wird hier nur durch klassischen Heavy Metal hinterlegt, was der ganzen Musik von A Perfect Murder einen recht trockenen und harten Beigeschmack gibt.
Allerdings ist auch die Hardcoreszene in Quebec relativ bekannt, was Gitarrist Carl allerdings etwas herunterspielen möchte. Die Szene hier in Quebec ist wie jede andere auch. Da gibt es Kids, die zu Konzerten gehen, um Spaß zu haben und es gibt Leute, die auf Konzerte gehen, um dort den Leuten ihre Klamotten zu präsentieren. Ich weiß wirklich nicht was die da wollen.
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Wie viele andere Hardcorebands haben sich auch A Perfect Murder der Straight- Edge Lebensweise verschrieben, allerdings hängen sie das nicht an die große Glocke. Straight Edge ist für mich die beste Lebensphilosophie die man haben kann. Allerdings sehen wir das so. Wer anders leben möchte der soll das auch tun, das ist uns egal.
Ok, die Lebensweise ist eine Sache. Viel spannender ist die Antwort darauf, in welcher Zeit sich die Band gerne wieder sehen würde, wenn sie die Möglichkeit hätte in der Zeit zu Reisen. Da gibt es für mich nur eine ganz klare Antwort. Wenn wir in der Zeit zurück reisen könnten würden wir in die 80er wollen. Dann könnten wir Bands wie Testament, Metallica, Exodus, Slayer, Megadeth, King Diamond und Diamond Head live spielen sehen. Fuck, das war einfach die geilste Zeit überhaupt, schade dass wir noch zu jung waren.
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Das passt ganz gut zusammen, denn die erklärte Lieblingsband von A Perfect Murder ist Metallica, …von Kill ´Em All bis zum Black Album…, und auch im Songwriting macht sich dieser Einfluss manchmal bemerkbar. Beispielsweise verwendet die Band oft längere Instrumentalpassagen, die auch keinerlei gesanglicher Begleitung bedürfen, ähnlich wie es auch Metallica am Anfang betrieben haben, auch wenn der Stil sich deutlich unterscheidet.
Nun haben A Perfect Murder gerade ihr Debüt unter dem Banner von Victory heraus gebracht, das den Titel "Unbroken" trägt. Eigentlich wollten wir das Album Perseverance nennen (lacht), aber da ist uns Hatebreed zuvorgekommen. Selbiges promoten die Jungs aus Quebec nun erst einmal auf der anderen Seite des großen Teichs. Es ist wohl erst für 2005 angedacht, auch mal nach Europa zu kommen. Aber dann können wir uns hier auf eine geballte Ladung Hardcore und Metal mit Einflüssen aus den Achtzigern gefasst machen.
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