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Autumnblaze - Twin Peaks lässt grüßen

Wenn man sich fragt, welche fantastische und düstere Serie wohl zur meistdiskutierten der gesamten Fernsehgeschichte avancierte, sollte nach kurzer Überlegung definitiv der Gedanke an Twin Peaks im Kopf herumschwirren und wer, wie nicht gerade wenige und darunter auch Autumnblaze-Mastermind Markus, der Serie verfallen war, dem dürften die vielen offensichtlichen wie auch versteckten Parallelen auf dem aktuellen Album der deutschen Trip Rock Band nicht verborgen bleiben... und so lässt Twin Peaks immer wieder grüßen, schon angefangen beim Titel des neuen Werkes: „Words are not what they seem“.

„Bei Twin Peaks heißt es ‘The owls are not what they seem’. Der Titel ist also eine Anspielung auf diesen Satz. Es ist nichts so wie es scheint, in Twin Peaks nicht und auch bei uns nicht. Es gibt stets verschiedene Begrifflichkeitsebenen und es gilt hinter die Wortfassaden zu schauen“, erklärt Markus, Gründer, Komponist, Gitarrist und Keyboarder sowie ehemaliger Paragon of Beauty Frontmann. Und der Twin Peaks-Faden zieht sich weiter zum Cover-Artwork, dass von keinem geringeren als Dark Tranquillity-Gitarrist Niklas Sundin stammt. Markus bekennt: „Der rote Vorhang, die Eule ... Ich wollte einfach ein starkes Symbol für das Cover. Mir schwebte eine Kombination aus Eule und Stern vor und Niklas Sundin hat es schließlich meisterhaft umgesetzt. Der rote Vorhang steht für unerforschte Welten, die Eule für den Überbringer von Botschaften hinter dem Vorhang und der Stern ist ein Symbol für die Ewigkeit.“

Doch nicht nur solche Offensichtlichkeiten wie Titel und Cover verweisen auf die populäre Serie, die ganz maßgeblich als Inspirationsquelle für „Words are not what they seem“ beteiligt war. Aber das war natürlich nicht alles: „Inspiriert wurde das Album einerseits durch persönliche Erinnerungen und Beobachtungen und andererseits durch die Wiederentdeckung von David Lynch’s Twin Peaks. Im Gegensatz zu den Vorgängeralben konnte ich dieses Mal auf eine ganze Band zurückgreifen, so dass die Scheibe insgesamt organischer, dynamischer und vielschichtiger wurde. Die Navigation der Songs lag wie immer in meiner Hand, doch jeder brachte auch sein eigenes Spiel ein. Ein weiterer Unterschied besteht darin, dass die Arrangements der Songs dieses Mal sehr viel ausufernder gestaltet wurden, als zum Beispiel auf ’Mute boy Sad girl’“, beschreibt Markus ausgiebig den Entstehungsprozess und fügt hinzu: „Als Hauptsongwriter und Texter habe ich wie immer zuhause auf Akustikgitarre und Keyboard komponiert. Erst danach wurde die gesamte Band involviert. Glücklicherweise konnten wir dieses Mal eine Vorproduktion machen, was uns im Nachhinein viel Zeit und Mühe bei der eigentlichen Studioaufnahme ersparte. Wir haben sehr viel an Details gearbeitet, um die Songs atmosphärisch dichter und spannender zu gestalten, was sich vor allem in der Langzeitwirkung des Albums bemerkbar machen wird, denn man kann bei jedem Hören noch etwas Neues entdecken.“

 

Die eher versteckten Assoziationen zu Twin Peaks liegen wohl eindeutig in den Lyrics und so ist eine Erklärung unausweichlich:

Where is my soul: Der Titel sagt eigentlich fast alles. Allerdings gibt es auch einen Twin Peaks Bezug, der mit Agent Coopers „Besuch“ im roten Raum zu tun hat.

To the river: Rückblick auf eine unbeschwerte Kindheit, als alles noch viel heller und leuchtender schien. Dann kam die Angst und mit ihr die dunklen Jahre. Einige Querverweise auf Twin Peaks: Laura Palmer wird von Bob heimgesucht. Die Dunkelheit ist ihr ständiger Begleiter.

Barefoot on sunrays: Laura Palmers Ängste und ihre vergeblichen Versuche zu fliehen.

Message from nowhere: Es geht um einen Funken Hoffnung in scheinbar aussichtsloser Situation. "Twin Peaks" Background und einer der schönsten Refrains, die ich je geschrieben habe.

Heaven (is not good enough): Über das Leben und Sterben in einem seelischen Gefängnis, in dem wir uns alle befinden – ausnahmslos.

I’m drifting: Ein Lied voller irdischer Verzweiflung und ätherischer Hoffnung.

Falling: Interpretation der "Twin Peaks" Hauptmelodie (komponiert von Angelo Badalamenti und David Lynch).

Slave: Isolation, Depression, Wahnsinn, innere Stimmen, die einen in den Abgrund locken.

Happy Faces: Ein Mensch auf der Suche nach dem Glück in den Gesichtern der Menschen. Er ist abgestumpft, findet das Glück nicht mehr in den Momenten, sondern sucht nach Extremen. Er sucht das Glück in den Gesichtern sterbender Menschen. Er findet jedoch heraus, dass er selbst unglücklich ist. Er ist nicht in der Lage einem sterbenden Mann zu helfen. Er beginnt sich zu hassen. Er flieht zur See und hofft dort seinen Dämonen zu entkommen. Doch er kann nur noch in den Tod flüchten.

Blue Star: Ein großes Stück Hoffnung. ’Blue Star’ ist vielleicht das Licht, nach dem ich so lange gesucht habe.


Bleibt eigentlich nur noch die Frage offen, ob sich Markus auf irgendeine Weise schon als Twin Peaks Fanatiker bezeichnen würde: „Als Fanatiker sicher nicht, eher als Filmliebhaber, der gerne hinter die Fassaden schaut und sich seine eigene Meinung bildet.“


 

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Jule
© 11/2004 whiskey-soda.de
 


Kurzinfos: Autumnblaze

Artikel:
- Autumnblaze - Twin Peaks lässt grüßen

Rezensionen:
- Words are not what they seem

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