whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin
Musikmagazin - Home whiskey-soda Musikmagazin
whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin
whiskey-soda Musikmagazin zur Startseite whiskey-soda Musikmagazin zur Story Seite whiskey-soda Musikmagazin zur Rezensionen Seite whiskey-soda Musikmagazin Livekonzerte und -Interviews whiskey-soda Musikmagazin Community und Forum whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin einfach mal suchen whiskey-soda Musikmagazin
News   
Reviews   
Stories   
Live (WS-TV)   
WS Präsentiert   
Forum   
Facebook   
Story-Archiv   
 

      registrieren  

Live Via Satellite
The Band Of Heathens
Live Via Satellite
(Rock)

Live Power
The Blue Poets
Live Power
(Rock)

Hugsja
Ivar Björnson & Einar Selvik
Hugsja
(Neoklassik)

The Deconstruction
Eels
The Deconstruction
(Indie-Rock)

De Doden Hebben Het Goed III
Wiegedood
De Doden Hebben Het Goed III
(Blackmetal)

Godspeed
Crone
Godspeed
(Rock)

Who Came First (Deluxe Edition)
Pete Townshend
Who Came First (Deluxe Edition)
(Rock)

Live At Fillmore East 1968
The Who
Live At Fillmore East 1968
(Rock)

Come Out And Play
Jetbone
Come Out And Play
(Rock)

Evil Spirits
The Damned
Evil Spirits
(Garage-Rock)



Unleashed - wissen auch live wo der (Thors)hammer hängt

Vergessen wir mal die beiden Vorbands, die Polen von Yattering, sowie In Battle, die beide relativ enthusiastisch versuchten, die Menge von Metalheads anzuheizen, die eigentlich sehnsüchtigst auf Unleashed warteten. Immerhin war das Publikum aufgrund eines bereits fortgeschrittenen Alkoholkonsums relativ leicht zu begeistern, auch wenn sich das Grölen eher auf "anliehschd" und "Johnny" beschränkte.

Zumindest In Battle hatten damit keine Probleme, präsentierten ihren technischen Death Metal laut und präzise, so daß ihnen der Beifall sicher war. Außerdem gefielen sie sich als Opener, wiesen immer wieder auf Unleashed hin und hatten damit das Publikum auf ihrer Seite.
Unleashed sind das Urgestein des skandinavischen Metals schlechthin. Keine der Bands, die Anfang der 90er Jahre mit Todesblei begonnen haben, sind sich selbst so treu geblieben wie Unleashed. Dazu kommt noch, daß die Band auch optisch keinerlei Veränderung durchgemacht hat, ganz im Gegensatz zum Publikum, das das K17 zur Hälfte füllte. Die meisten der Jünger waren schon in Ehren ergraut, viele Herrschaften zwische dreißig und vierzig, und verdammt nochmal, es gibt wohl kaum ein Publikum, daß so sehr Party machen kann, wie angegraute, angetrunkene Metalheads Ende Dreißig.

Grölen, Schreien, Klatschen, Refrains mitsingen, ohne Aufforderung, so sollte das immer sein, aber leider ist das nicht immer so, besonders in Berlin. Manchmal hatte man das Gefühl, bei einer Boyband zu sein. Unleashed gefielen sich in der Rolle, spielten sich die Seele aus dem Leib, und das ganze auch noch präzise wie ein Uhrwerk. Als Opener wählten sie "Winterland" vom aktuellen Longplayer "Sworn Allegiance", bloß um direkt danach anzufangen, die alten Klassiker einen nach dem anderen darzubieten. "Forever Goodbye", "To Asgard We Fly", "Legal Rapes", und schon war das Publikum vollkommen ausgerastet. Bei "Death Metal Victory" wurde gegrölt, was das Zeug hält, und auch die neueren Stücke wie "Attack!" oder "Long Live the Beast" kamen gut an.

 

Ansonsten entsprach das Konzert jedem nur erdenklichen Klischee eines Metalkonzertes. Egal ob der schnarchende Säufer am Ende des Tresens, der selbst mit einem mörderischen "The Longships Are Coming" nicht wach zu kriegen war, die besoffen Torkelnden, die alle 5 Minuten ihr Trinkhorn mit Bier auffüllten oder auch die nietenbehangenen Vierziger in Jesusoptik, alles war da. Eine Freude für jeden Soziologen. Dazu gab es dann Unterhaltungen wie" "Ey, laß ma nach Kopenhagen fahrn, da isses auch cool" - "och nö, jetze aba nich, jetze besaufen wir uns erstma". Wunderbar.
Weiterhin untermalt wurde das von dem grandiosen "Shadows In The Deep", dem abschließenden "Neverending Hate", und,und,und. Leider leider verzichteten Unleashed trotz einer Spielzeit von über 100 Minuten auf ein paar ihrer besten Songs. So wurden "The Final Silence" und "Open Wide" schmerzlich vermißt, und auch das vor zehn Jahren noch unverzichtbare "Countess Bathory" wurde leider nicht zum Besten gegeben. Dennoch waren alle in einer Mischung aus Alkohlnebel, guter, lauter Musik und einem starken Gefühl der Sentimentalität gefangen. Ach ja, keine der Bands, die man früher gehört hat, sind noch so wie früher.

Weder Entombed noch Cradle Of Filth, At The Gates sind schon längst über den Jordan, und Dismember macht auch nur noch Käse. Grave gibt es zwar mittlerweile wieder, aber an Unleashed reicht keine dieser Bands heran.
Ach, und noch ein Kommentar an die schwachsinnigen Herschaften der deutschen Justiz: Wer Thor Steinar verbietet, sollte sich sowohl im nordischen Seminar an der Universität, als auch mal auf einem Unleashed-Konzert umsehen. Soviele Runen, wie in diesen beiden Locations zu dekorativen, künstlerischen und fortbildenden Zwecken verwendet werden, hat Thor Steinar in seiner gesamten Produktionszeit nicht verarbeitet. Einfach nur lächerlich und albern, so etwas.
Dafür läuft der Rezensent jetzt eben stolz mit einem Unleashed-T-Shirt herum mit dickem Thorshammer und dem halben Runenalphabet. Das kommt davon...


 

auf Facebook empfehlen/teilen       Artikel drucken

The Wendigo
© 12/2004 whiskey-soda.de
 


Kurzinfos: Unleashed

Homepage:
- Unleashed
- Unleashed - MySpace-Seite

Artikel:
- Unleashed - Die Motörhead des Death Metal
- Unleashed - wissen auch live wo der (Thors)hammer hängt

Rezensionen:
- Hell´s Unleashed
- Sworn Allegiance
- Midvinterblot
- As Yggdrasil Trembles
- Odalheim

Mediathek:
- Hells Unleashed

Kurzinfos: Yattering

Homepage:
- Yattering

Rezensionen:
- Genocide

Kurzinfos: Grave

Homepage:
- Grave Digger
- Grave

Artikel:
- Grave Digger - Dudelsäcke, aber beileibe kein Mittelalter-Metal
- Grave Digger - Wagnerscher Metal auf Tour
- Grave Digger - „Berlin ist die Metal-Hölle!“

Rezensionen:
- The Grave Digger
- Fiendish Regression
- As Rapture Comes
- Burial Ground
- Endless Procession Of Souls
- Out Of Respect For The Dead

Kurzinfos: Entombed

Homepage:
- Entombed
- Entombed - MySpace-Seite

Artikel:
- Entombed - Death Metal außer der Reihe und im Sitzen...
- Fuck The Commerce VIII - Eine Vorschau mit Vorsicht
- Fuck The Commerce VIII - Gore und Hagel über Brandenburg
- Entombed - Keine Songs über gelbe Blümchen

Rezensionen:
- Same difference
- Inferno
- Unreal Estate
- When In Sodom
- Serpent Saints

Kurzinfos: Dismember

Homepage:
- Dismember

Artikel:
- Dismember – Die Formel guten Death Metals
- Masters of Death - Schwedenpower im K17

Rezensionen:
- The God That Never Was
- Dismember


whiskey-soda RSS Feed

FACEBOOK

YOUTUBE

CD des Monats 02/18
Painted Doll - Painted Doll

Painted Doll - Painted Doll


alle Reviews hier



   
Seite/ Inhalt gefällt mir
whiskey-soda als Bookmark bei: Mr. Wong whiskey-soda als Bookmark bei: Webnews whiskey-soda als Bookmark bei: Facebook whiskey-soda als Bookmark bei: Icio whiskey-soda als Bookmark bei: Linkarena whiskey-soda als Bookmark bei: Favoriten whiskey-soda als Bookmark bei: BoniTrust whiskey-soda als Bookmark bei: Favit whiskey-soda als Bookmark bei: Linksilo whiskey-soda als Bookmark bei: Readster whiskey-soda als Bookmark bei: Folkd whiskey-soda als Bookmark bei: Yigg whiskey-soda als Bookmark bei: Digg whiskey-soda als Bookmark bei: Del.icio.us whiskey-soda als Bookmark bei: Reddit whiskey-soda als Bookmark bei: StumbleUpon whiskey-soda als Bookmark bei: Blinklist whiskey-soda als Bookmark bei: Technorati whiskey-soda als Bookmark bei: Newsvine Information

Home | News | Stories | Reviews | Live | Forum | Community | Impressum | B2B | Newsarchiv | Storyarchiv | Reviewarchiv | 1995-2016 © whiskey-soda.de