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Tiamat - Gemeinsam mit Pain, Sirenia und Theatre Of Tragedy auf Tour

Es war das erste große Konzerthighlight in diesem Jahr: Tiamat gingen mit Theatre Of Tragedy, Pain und Sirenia gemeinsam auf Tournee und spielten am 8. Januar im Berliner Columbia-Club. Glücklicherweise war dieser Tag ein Samstag, denn schon oft hatte die erste Band bei solchen Veranstaltungen vor nahezu leerem Publikum gespielt, weil dieses unter der Woche nur schwer rechtzeitig den Weg von der Arbeit zum Veranstaltungsort schafft. Der Einlass begann bereits um 19 Uhr, während der offizielle Beginn eigentlich erst um 20 Uhr angekündigt war, doch dieser wurde kurzfristig nochmal um eine halbe Stunde nach Vorne verlegt. Als dann um 19 Uhr 30 ein Großteil der Zuschauer eintraf, bildete sich vor dem Eingang schnell eine lange Menschenschlange, die im kalten und stürmischen Wind ausharren musste, während in der Halle bereits die ersten Töne von Sirenia erklangen.

Und so mussten die Jungs um Mastermind Morten Veland mit seiner weiblichen Gegenstimme Henriette Bordvik zu Beginn noch vor recht wenigen Menschen spielen, allerdings ließen sie sich dadurch nicht beeinflussen, sondern legten schon bei den ersten Songs mit jeder Menge Power richtig los. Trotz der frühen Stunde und der anfänglichen Zurückhaltung von Seiten der Zuschauer rissen die Bandmitglieder bereits die ersten Posen und übten sich im Solo- und Synchronheadbangen! Neu auf der Bühne war Gitarrist Bjørnar Landa (Deathfare/Artifact) der bei dieser Tour als Ersatz für den erst kürzlich ausgestiegenen Seitenzupfer Kristian Gundersen einsprang. Ebenfalls neu war Schlagzeuger Roland Navratil (Edenbridge), nachdem Jonathan Perez bedauerlicherweise verhindert war und nicht an der Tournee teilnehmen konnte. Trotz dieser Umbesetzungen präsentierten sich Sirenia als hervorragende Opener-Band für diesen Konzertabend, denn schon bald hatten sie das Publikum mitgerissen und für die alten und auch zahlreichen neuen Songs begeistert.

 

Nach kurzer Umbauphase betraten Pain als zweite Band des Abends die Bühne. Die Konzerthalle hatte sich inzwischen gut gefüllt und die Zuschauer empfinen Mastermind Peter Tägtgren mit gebührenden Beifall und Gebrüll. Dieser hatte sich als musikalische Unterstützung gleich zwei Frauen mit auf die Bühne geladen, welche zwar hübsch anzuschauen waren und ihre Instrumente gut beherrschten, aber leider keinerlei Bühnenpräsenz ausstrahlten. Und so mangelte es beim Auftritt von Pain zwar nicht an treibenden Beats und packenden Melodien, aber dafür leider etwas an der eigentlichen Bühnenshow: Außer ein bißchen mitwippen im Takt wurde von den Damen auf der Bühne leider kaum geboten. Doch das Publikum feierte natürlich trotzdem und sang die alten Klassiker und die neuen Songs lauthals mit. Als besonderes Schmankerl gab es dann mit "Nothing" und "Same Old Song" gleich zwei neue Songs vom kommenden Album "Dancing With The Dead", welches vorraussichtlich gegen Ende März erhältlich sein wird. Alles im Allem ein überaus gelungener Auftritt, der die Fans restlos begeisterte, aber auch einige Kritiker zum Mitwippen mit Fuß und Kopf bewegte.

Als nächstes waren Theatre of Tragedy an der Reihe und von allen Bands des Abends war diese vielleicht die größte Überraschung - im positiven, wie (leider) auch im negativen Sinne: Nach den Differenzen mit der ehemaligen Sängerin Liv Kristine (Leaves' Eyes) und ihrem recht spontanen Rauswurf aus dem Bandlineup gegen Ende des Jahres 2003 hatte man bereits Mitte 2004 mit Nell Sigland (The Crest) das Mikro neu besetzt. Nachdem diese ihre Feuertaufe bei einem kleinen Club-Gig in ihrer Heimatstadt Stavanger bestens hatte und mit Lob überschüttet wurde, hieß es jetzt auch die restlichen Fans von ihren Fähigkeiten zu überzeugen. Während Sänger Raymond I. Rohonniy vor allem durch seine eigenartige Methode das Mikrofon zu halten auffiel, konnte Nell Sigland durch ihren Gesang und ihre Ausstrahlung punkten. Sie wirkte längst nicht so penetrant auffällig, wie ihre Kollegen Henriette Bordvik von Sirenia, welche auch bei den Parts ihres Gesangspartners mit übertriebener Mimik und Gestik agierte und mitsang. Ganz im Gegenteil: Bei manchen Passagen wirkte sie sogar fast verschüchtert. Doch dann lebte sie wieder auf und zeigte bei zwei neueren Stücken, daß sie auch ohne ihren männlichen Gegenpart die Bühne souverän im Griff hat. Zum großen Glück und Erleichterung bei zahlreichen Fans der alten Stunde, beschränkten sich Theatre Of Tragedy keineswegs nur auf neuere Stücke, sondern präsentierten neben Songs vom Album "Aegis" auch altes Material aus "Velvet Darkness (They Fear)"-Zeiten. Beim Auftritt negativ auffallend war allerdings der Lichttechniker, der stellenweise schier wahllos auf seine Knöpfchen drückte und somit den Songs einiges an ihrer Athmosphäre raubte.

 

Doch das Licht stimmte dann bei Tiamat wieder einwandfrei. Während die Bühne im Nebel gehüllt wurde, strahlte Mastermind Johan Edlund - angeleuchtet durch einen Scheinwerfer zu seinen Füßen - mit seinem entblößten Oberkörper wie ein Leuchtfeuer. Und dessen Flamme brannte an diesem Abend nicht nur sehr hell, sondern fackelte auf ein wahres Feuerwerk an Hits und Klassikern ab. Schon gleich zu Anfang eröffneten Tiamat die Show mit "Vote For Love" und ließen die Zuschauer auch danach kaum mehr zur Ruhe kommen. Sie spielten an diesem Abend hauptsächlich Songs der schnelleren Gangart, was die Fans restlos begeisterte. Zwischendurch bat Johan Edlund bei "Brighter Than The Sun" die Theatre Of Tragedy-Sängerin Nell Sigland zur gesanglichen Unterstützung erneut auf die Bühne. Als besonderes Highlight spielten Tiamat den Song "In A Dream" zum ersten Mal seit ihrer Tour von 1999 wieder live.
Nach viereinhalb Stunden musikerlischer Unterhaltung hatten das Publikum immer noch nicht genug und lockte die Musiker noch für zwei Zugaben aus dem Backstage-Bereich. Nach "The Sleeping Beauty" kündigte Johan Edlund noch mit den prophetischen Worten "If we do not treat this Planet right, one day we're all gonna drown" den letzten Song "Gaia" an, mit dem dieser Konzertabend einen grandiosen Abschluss nahm.


 

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