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Grave Digger – Zur Silberhochzeit heißt es Konzeptalben bye bye!

Nach ihrem erfolgreichen wie ambitionierten Richard Wagner-Album "Rheingold" sind nun die Mannen von Grave Digger mit "The Last Supper" wieder da, um erneut zu beweisen, dass Chris Boltendahl und Co. zum besten zählt, was die deutsche Metalszene zu bieten hat. Setze die True Metal-Institution seit Mitte der 90er fast ausschließlich auf Konzeptalben (nur "The Grave Digger" wartete ohne Konzept auf), besticht "The Last Supper" erneut durch typisch hymnischen, kraftvollen Heavy Metal, unterwirft sich aber keiner festen Handlungslinie. Gitarrist Manni Schmidt erklärt, warum.

"Die letzte Tour verlief sehr gut, einige Leute wollten von uns wieder ein Konzeptalbum hören nach "The Grave Digger" und dadurch, dass wir live keine Einbrüche hatten, konnten wir im Schnitt zehn Leute mehr pro Konzert verzeichnen, wogegen andere Bands solche Einbrüche haben. So kann man sagen, dass wir gar nicht so verkehrt liegen mit dem Ding, das wir machen. Ob wir nun ein Konzeptalbum machen oder nicht, ob es daran liegt weiß ich nicht. Wir haben halt unseren Fanstamm und die kommen zu den Konzerten. Wenn man neue Leute erreichen kann, dann ist das toll!" erinnert sich Manni an die letzte Tour.

Um ihren zweijährigen Veröffentlungsrhythmus beizubehalten, lag die Band um die charismatische Frontröhre nach der "Rheingold"-Tour und den Festivals nicht lange auf der faulen Haut. "Nach den Festivals im Sommer hatten wir zwei, drei Wochen Urlaub gemacht und sind dann im September ganz frisch ins Studio gegangen, um eine gute Scheibe einzuspielen. Ich war mit Frau und Kindern in Mallorca, all inklusive, die Beine hochlegen und Biertrinken." berichtet der Riffmeister der Grabgräber von seinem Tour-Ausgleich. So geschieht es auch, dass man bei einem fern der Abgeschiedenheit gestalteten Urlaub auf der Liege nebenan einen Grave Digger-Fan hat. "Da kommt es auch mal vor, dass die Fans einen erkennen. Sogar mein Steuerberater hatte eine CD von uns zufälligerweise. Man wird immer mal wieder erkannt, das tut aber nicht weh, das geht schon." lacht der Gitarrist.

 

Stand der Name Grave Digger spätestens seit 1996 mit "Tunes Of War" für Konzeptalben mit Legenden, Sagen und großartigen Trilogien, schlägt "The Last Supper" überraschenderweise nicht in diese Kerbe. "The Last Supper" ist definitiv kein Konzeptalbum, wir haben lange darüber überlegt, ob wir eins machen oder nicht, hatten schon ein paar Ideen. Dann haben wir uns gesagt: Wir haben 2005 25-jähriges Jubiläum und wollen dann auf der Bühne wie zu "Heavy Metal Breakdown"-Zeiten ordentlich abrocken und Rock´n´Roll fabrizieren. Es sind sehr viele Rock´n´Rollige Stücke dabei, insgesamt ist die Platte sehr erdig. Weniger Chöre, weniger Keyboardburgen, weniger Klassiker, mehr harte Gitarren und gute Hooks. Wir hatten keine Geschichte gefunden, die es uns wert ist, dass sie uns die 25 Jahre versüßt. Wir hatten einfach nur mal wieder Bock wie bei "The Grave Digger", als wir unseren Einflüssen freien Lauf ließen, zu rocken." erklärt Manni die Abkehr vom Roten Faden innerhalb eines Albums. "Chris wollte bei "The Grave Digger" einen Schnitt haben, ich war neu in der Band und da ließ er mich mal machen. Bei "Rheingold" hat uns mehr unser Keyboarder H.P. Katzenburg zugearbeitet, der die Geschichte ausgearbeitet hatte und verschiedene Auszüge von Wagner benutzte. Da musste man mit Fingerspitzengefühl herangehen und darum herum arrangieren. Einfach losholzen ging da nicht. Jetzt zählen wir vier an und dann geht es ab!" zählt Manni die Vorteile der aktuellen Ausrichtung auf.

Dabei hing die Schmidtsche Gitarre für mehrere Jahre an der Wand und staubte ein. Kaum zu glauben, hört man den Enthusiasmus in Mannis Stimme und sieht seinen Elan auf der Bühne. So sieht es auch der Grave Digger-Klampfer: "Als ich zurück gekommen bin, war es so als wenn ich nie weggewesen wäre. Nach sechs Jahren fing es dann schon an in den Fingern zu jucken. Es hatte sich aber nie was ergeben und allein anfangen und eine Band aus den Boden stampfen hatte ich auch keine Energie dafür. Ich hatte meinen Job, habe meinen Sohn bekommen, man braucht halt Kontakte. Wenn keiner anruft ist das schwer. Im November 2000 wurde ich arbeitslos, weil der Laden, in dem ich arbeitete, zumachte und zwei Wochen später rief Jens an und fragte, ob ich bei Grave Digger mitmachen will. Da dachte ich: Das muss doch ein Zeichen sein!"


 

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Ingo
© 01/2005 whiskey-soda.de
 


Kurzinfos: Grave Digger

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- Grave Digger

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